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ESA-Repräsentant René Pischel:   Mehr als 230 Experimente bisher im Columbus-Modul

Moskau, 12. Februar 2019 —   Im europäischen Columbus-Modul der Internationalen Raumstation ISS sind in den letzten elf Jahren bisher mehr als 230 Experimente durchgeführt worden. Jeder ESA-Astronaut betreue in den sechs Monaten seines Aufenthalts in der Station etwa 50 Experimente,  sagte der Repräsentant der Europäischen Weltraumorganisation ESA in Moskau, René Pischel,  in einem Interview der Nachrichtenagentur TASS am Dienstag. Bei Alexander Gerst,  der im Dezember von der ISS zurückgekehrt ist, seien es sogar 63 gewesen.

Vor der Hintergrund der EU-Sanktionen gegen Russland bezeichnete Pischel die Raumfahrt-Zusammenarbeit zwischen der ESA und der GK Roskosmos als „hinreichend gut“.

© Gerhard Kowalski

3 comments to ESA-Repräsentant René Pischel:   Mehr als 230 Experimente bisher im Columbus-Modul

  • Jürgen Nabel

    Guten Morgen Herr Kowalski,

    hat man eigentlich schon etwas über das „Bohrloch“in Sojus MS-09 gehört? Sie hatten ja schon mal bemerkt,dass die Sache wohl heimlich still und leise unter dem Teppich verschwinden wird.
    Grüße und schönen Tag
    Jürgen Nabel

  • Jewgenij-7

    Eine Version die im Gespräch war,die Zerstörung der Struktur durch Mikroorganismen,wurde von Experten des Instituts für biomedizinische Probleme der russischen Akademie der Wissenschaften nicht Bestätigt. Dazu die führende Forscherin Svetlana Poddubko zu Interfax vor wenigen Stunden:

    „Unsere Spezialisten und Spezialisten aus anderen Organisationen der Weltraumindustrie,die an der Untersuchung von Proben aus dem Bohrloch teilgenommen haben,kamen zu dem Schluss,dass die Anzahl der auf der internationalen Raumstation (ISS) vorhandenen Mikroorganismen nicht ausreicht,um Korrosion und Zerstörung der Metallstruktur zu verursachen. Dies ist eine andere Ätiologie „.

    Zur Zeit laufen noch weitere Untersuchungen an Proben die am 11 Dezember von den Kosmonauten entnommen wurden. Am 10. Januar sagte der Chef von Roskosmos,D. Rogozin,dass Experten in den kommenden Wochen die Gründe dafür herausfinden werden. Auch eine Kollision mit einen Mikrometeoriten wäre möglich,wäre sehr plausibel. Auf das letzte Kommunique müssen wir aber noch warten.

  • Gerhard Kowalski

    Ich bin gespannt,was letztendlich bei den Untersuchungen herauskommt.
    Ich könnte mir denken,dass das Ergebnis peinlich für Rogosin ist.

    GK

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