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Rogosin beklagt ständige Veränderungen bei den bemannten Weltraumprogrammen der NASA

Credit:GK Roskosmos

Moskau,  28. Mai 2019 —   Der Chef des russischen Staatskonzerns GK Roskosmos, Dmitri Rogosin,  beklagt die ständigen Veränderungen bei den bemannten Weltraumprogrammen der US-Luft-  und Raumfahrtbehörde NASA. Es sehe so aus,  dass sich mit jedem neuen Präsidenten die Prioritäten im Weltraum ändern,  sagte Rogosin der Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Dienstag. „Das erschwert die Zusammenarbeit nicht weniger als politische Spannungen“,  fügte er mit Blick auf das Projekt Lunar Gateway hinzu,  über das demnächst entschieden werden soll.

Russland hat wiederholt betont, dass es am Bau dieser Raumstation, die den Mond umkreist,  nur auf gleichberechtigter Grundlage teilnehmen werde. Doch inzwischen habe Präsident Donald Trump die erneute Landung Amerikas auf dem Mond bis 2024 zum Hauptziel erklärt,  stellte der Agenturchef fest. „In diesem Zusammenhang erheben sich viele Fragen hinsichtlich der Parameter des Gateway-Programms –  bei den Terminen,  der Architektur und so weiter.“ Für Russland lohne es sich nicht,  an einem Mondwettlauf mit den USA wie zu Zeiten des Kalten Krieges teilzunehmen.

© Gerhard Kowalski

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