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Neue Strategie des DLR für den Marsmaulwurf –  Robotischer Arm soll beim Hämmern helfen

Credit:NASA

Köln,6. Juni 2019 —  Es gibt einen neuen Plan, um den Marsmaulwurf des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf der NASA-Mission InSight zu unterstützen. Der Maulwurf HP3  ist bisher etwa 30 Zentimeter tief in den Marsboden vorgedrungen. Seit dem 28. Februar war es nicht mehr möglich, tiefer zu kommen. Nun planen die Wissenschaftler und Ingenieure,  die auf dem Maulwurf sitzende Stützstruktur mit dem Roboterarm des Landers wegzuheben, wie das DLR in Köln mitteilte. Dadurch könne die Situation genauer betrachtet und möglich werden,  die Rammsonde beim weiteren Hämmern direkt mit dem robotischen Arm zu unterstützen.

Der Hubvorgang wird im Juni schrittweise vollzogen. Im Laufe einer Woche wird der Arm dann die Struktur in drei Schritten anheben und Bilder aufnehmen. Mit dem behutsamen Vorgehen wollen die Ingenieure sicherstellen, dass der Maulwurf, der bereits zu drei Vierteln im Boden ist, nicht herausgezogen wird.

© Gerhard Kowalski

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