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ISS:  Russische Spezialisten sehen Probleme mit den neuen US-Raumschiffen im Havariefall

Credit:NASA

Moskau,  13. Januar 2020 —   Russische Spezialisten sehen Fragen und Probleme im Zusammenhang mit den neuen US-Raumschiffen Crew Dragon und Starliner,  die in der ersten Jahreshälfte zu Testflügen zur Internationalen Raumstation ISS starten sollen. Der Grund dafür ist,  dass diese Raumschiffe im Havariefall auch als Rettungsboote dienen,  berichten Moskauer Medien unter Berufung auf nicht näher bezeichnete „Materialien“  aus dem Flugleitzentrum (ZUP) in Koroljow bei Moskau.

Die Spezialisten verwiesen darin auf die äußerst kurze Vorbereitungszeit der Raumschiffbesatzungen bezüglich des russischen ISS-Segments wegen der sich verändernden Flugprogramme infolge der Startverschiebungen,  heißt es. Dadurch ergäben sich ständig neue Positionen der Rettungsboote an der ISS,  was umfassende Korrekturen beim Training der Crews für Havarie-Situationen erforderlich mache.

© Gerhard Kowalski

2 comments to ISS:  Russische Spezialisten sehen Probleme mit den neuen US-Raumschiffen im Havariefall

  • Jürgen Nabel

    Guten Morgen Herr Kowalski,
    ist das jetzt nur „Daffke“oder werden die Kosmonauten im eigenen Land als unflexibel angesehen?
    Ich denke in diesem Job sollte doch eine gewisse Flexibilität vonnöten sein. Mir sind die ersten Raumflüge im Kopf,als die Besatzung noch nicht einmal sicher war,wieder zur Erde zu finden. Aber zwischenzeitlich muss ja überall alles „kindersicher“sein,selbst in der Küche beim Pudding rühren.

    Schönen Tag noch und herzlichste Grüße
    Jürgen Nabel

  • Gerhard Kowalski

    Ich nehme die Sache ernst,obwohl der russische Text etwas verquast ist. Ich muss zugeben,dass ich seither viele Fragen habe,die ich mir nicht beantworten kann.
    Ich habe meine Fühler schon ausgestreckt.
    Die ISS ist ja nun einmal zweigeteilt –und das stärker als man normalerweise vermutet. Gesetzt den Fall,es tritt ein Notfall ein,bei dem nicht das US-Raumschiff,sondern vielleicht ein russisches als Rettungsboot dienen muss.
    Das liegt aber am russischen Segment vor Anker und erfordert zumindest die maßgeschneiderten Konturensessel,wenn nicht vieles andere mehr. Was also tun? Wie ist das vorgesorgt?
    Ich bin gespannt,wie die Antworten aussehen. Die Diskussion ist eröffnet.
    Möglicherweise hängt sogar die Zertifizierung der US-Kapseln davon ab??

    GK

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