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GK Roskosmos-Chef heizt Spekulationen um Loch in Sojus MS-09 an

Credit:NASA

Moskau,  28. Mai 2020 —   Mit nebulösen Äußerungen heizt der Chef der GK Roskosmos,  Dmitri Rogosin,  die Spekulationen über die bisher ungeklärte Ursache für das Loch an,  das im August 2018 in der Orbitalsektion des Raumschiffes Sojus MS-09 des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst entdeckt worden war. Seine Raumfahrtagentur könne nicht sagen,  wer das Loch gemacht hat,  sagte er der Nachrichtenagentur RIA Nowosti zufolge in der Sendung Solowjow LIVE. „Wir haben dazu aus den unterschiedlichsten Gründen keine Möglichkeit.“

Der Nachrichtenagentur TASS zufolge betonte Rogosin,  natürlich bestehe das Risiko,  dass ein Mikrometeorit ein Loch in die Internationale Raumstation ISS schlägt. „Doch hier verstehen wir, dass das, was passiert ist,  handgemacht ist. Ich wiederhole:  Wir verstehen,  was passiert ist, können aber einfach bisher nicht darüber sprechen.“

Inzwischen wurden im russischen ISS-Segment Beobachtungskameras installiert, um zu verhindern, dass sich die Situation von 2018 wiederholt, sagte Rogosin.

Damals war das zwei Millimeter große Loch durch einen Druckabfall in der Station entdeckt und mit Bordmitteln abgedichtet worden.

© Gerhard Kowalski

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