Russische Kosmonauten testen den europäischen Roboterarm ERA – Probleme bei der Datenübertragung (Update)

Credit: GK Roskosmos

Moskau, 23. September 2021 – Die russischen Kosmonauten Oleg Nowizki und Pjotr Dubrow haben in der Internationalen Raumstation ISS mit der Integration und den Tests des europäischen Roboterarms ERA begonnen. Derzeit gehe es  um die Aktivierung des Steuerungssystems und seine Integration in das Gesamtsystem der Station, teilte die GK Roskosmos am Mittwoch in Moskau mit. Dabei seien  Probleme bei der Datenübertragung zwischen dem Swesda– und dem Mehrzwecklabormodul Nauka (Wissenschaft) aufgetreten, für deren Behebung man aber genügend Zeit habe, heißt es am Donnerstag in einer Twitter-Nachricht der Europäischen  Weltraumorganisation ESA. Der Arm, der mit Nauka auf die Umlaufbahn gekommen ist, wird die technischen und Nutzungsmöglichkeiten des russischen Segments erheblich erweitern.

Der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer, der voraussichtlich Ende Oktober mit der NASA-Astronautin Kayla Barron und deren Kollegen Rom Marshburn und Raja Chari als Crew 3 von SpaceX für rund sechs Monate zur ISS fliegen wird, soll ERA im Janur in Betrieb nehmen. Er wird dazu als erster ESA-Astronaut mit einem russischen Skaphander in den freien Raum aussteigen.

© Gerhard Kowalski

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2 Antworten zu Russische Kosmonauten testen den europäischen Roboterarm ERA – Probleme bei der Datenübertragung (Update)

  1. Marius WERNER sagt:

    1. ESA Astronaut war doch Thomas Reiter auf der EUROMIR 95 der am 20.10.1995 hier einen russischen Skaphander für einen EVA verwendete. Im Rahmen der ISS ist Maurer tatsächlich der Erste.

    Wirft man alle historischen Einschränkungen weg so war es tatsächlich Jean Loup Chretien (Frankreich) auf seiner Aragatz Mission 1988 (Soyuz TM-7) der einen russischen EVA-Anzug anhatte.

  2. Gerhard Kowalski sagt:

    Offenbar gehen mit der Zeit einige Wertungen durcheinander.
    Ich habe mich an die Aussagen des neuen ESA-Chefs gehalten.
    Danke für die kritischen Hinweise.

    GK

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