Moskau, 15. Dezember 2025 – Der Vizepräsident der Russischen Akademie der Wissenschaften RAN, Sergej Tschernyschew, gibt überraschend Entwarnung. Bei der GK Roskosmos seien Ersatzteile gefunden worden, die die Wiederherstellung der beschädigten Startrampe in Baikonur „in Kürze“ erlauben, sagte er der Infoseite RTVI. „Das ist kein globales Problem, das uns zurückwirft. Mehr noch – zu Sowjetzeiten wurde ein großer Bestand an Ersatzteilen angelegt. Die Information, die uns erreicht hat, ist beruhigend.“
Andere namhafte in- und ausländische Experten sind dagegen weitaus weniger optimistisch. Sie gehen davon aus, dass die Reparatur der angeblich 144 Tonnen schweren Konstruktion bis zu zwei Jahren dauern könnte. Einig sind sie sich nur in der Erkenntnis, dass die bemannte Raumfahrt Russlands schicksalhaft mit dem Kosmodrom Baikonur verbunden ist. Inzwischen hat die NASA bereits die Termine für die ISS-Versorgungsmissionen CRS-34 und CRS-35 im kommenden Jahr vorverlegt, um mögliche Engpässe zu vermeiden.
