Moskau, 25. April 2026 – Südafrika und Russland arbeiten an einem gemeinsamen Programm zur Ausbildung von Kosmonauten. Das hat der Chef der südafrikanischen Raumfahrtorganisation SANSA, Humbulani Mudau, der Zeitung Iswestija mitgeteilt. Sobald das Programm stehe, werde mit der Suche nach südafrikanischen Kandidaten begonnen. Der Erste von ihnen solle 2027 starten.
Der Erste Vizepremier Denis Manturow hatte jüngst auf einem Weltraumforum verkündet, dass Russland bereit sei, mit einer Reihe von Staaten Asiens, Afrikas und des Nahen Ostens über die Ausbildung von Kosmonauten für bemannte Mitflüge sowie über den Bau von Nachrichten- und Fernerkundungssatelliten zu verhandeln.
Der erste Afrikaner im All war der südafrikanische Unternehmer Mark Shuttleworth. Er flog 2002 mit dem russischen Kommandanten Juri Gidsenko und dem Italiener Roberto Vittori in dem Raumschiff Sojus TM-34 für knapp 10 Tage zur Internationalen Raumstation ISS.

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