{"id":13294,"date":"2016-12-07T12:13:09","date_gmt":"2016-12-07T10:13:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gerhardkowalski.com\/?p=13294"},"modified":"2016-12-07T12:27:44","modified_gmt":"2016-12-07T10:27:44","slug":"tass-zieht-meldung-ueber-absturzursache-des-frachters-progress-ms-04-zurueck-erstes-truemmerteil-geborgen-zusammenfassung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.gerhardkowalski.com\/?p=13294","title":{"rendered":"TASS zieht Meldung \u00fcber Absturzursache des Frachters Progress MS-04 zur\u00fcck &#8211;   Erstes Tr\u00fcmmerteil geborgen (Zusammenfassung)"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12471\" src=\"http:\/\/www.gerhardkowalski.com\/public\/ZUP-1-e1481105501254.jpg\" alt=\"ZUP\" width=\"200\" height=\"150\" \/>Moskau\/Krasnojarsk,\u00a0 7. Dezember 2016 \u2013 \u00a0Die Moskauer Nachrichtenagentur TASS \u00a0hat am Mittwoch ihre Meldung zur\u00fcckgezogen,\u00a0 wonach die Ursache f\u00fcr den Absturz des Frachtraumschiffs <em>Progress MS-04<\/em> vom 1. Dezember gefunden sei. Die Agentur hatte unter Berufung auf das Flugleitzentrum (ZUP) in Koroljow bei Moskau berichtet,<em>\u00a0<\/em><em>\u00a0<\/em>\u00a0der Frachter sei nicht auf seine vorausberechnete Umlaufbahn gelangt,\u00a0 weil die dritte Raketenstufe \u201enotabgeschaltet\u201c\u00a0worden sei.\u00a0Jetzt hei\u00dft es bei TASS, \u00a0die Nachricht sei aufgrund eines \u201etechnischen Fehlers\u201c auf der ZUP-Website ver\u00f6ffentlicht worden.<\/p>\n<p>Das Flugleitzentrum selbst schrieb dazu auf seiner Webseite,\u00a0 alle Versionen, \u00a0die derzeit \u00fcber die Absturzursache in Umlauf seien,\u00a0 h\u00e4tten nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Die Untersuchungskommission unter Leitung von <em>GK Roskosmos<\/em>-Chef Igor Komarow werde ihre Ergebnisse nicht vor dem 20. Dezember ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Indes \u00a0ist das erste Tr\u00fcmmerteil des abgest\u00fcrzten Frachters westlich der Stadt Kysyl in der s\u00fcdsibirischen Republik Tuwa geborgen worden. Es werde derzeit von Spezialisten\u00a0untersucht,\u00a0 meldeten russische Medien am Mittwoch. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.<\/p>\n<p>Die Bewohner der Gebirgsgegend wurden aufgerufen,\u00a0 m\u00f6gliche weitere Fundst\u00fccke nicht zu ber\u00fchren. Die Fachleute wollen anhand der Fundorte Untersuchungen zu den ballistischen Absturzparametern der Tr\u00fcmmer anstellen.<\/p>\n<p>Der Frachter mit 2,4 Tonnen Nachschub f\u00fcr die Internationale Raumstation ISS an Bord war kurz nach dem Start vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan in rund 190 Kilometern H\u00f6he \u201ezerst\u00f6rt\u201c\u00a0worden,\u00a0 wie es hei\u00dft. Die Ursache ist noch unklar. Vermutet wird ein Fehler in der dritten Stufe der\u00a0<em>Sojus-U<\/em>-Tr\u00e4gerrakete oder im Frachter selbst.<\/p>\n<p>Experten gehen davon aus,\u00a0 dass maximal zehn Prozent der Tr\u00fcmmer des gut sieben Tonnen schweren unbemannten Raumschiffs die Erde erreicht haben. Das Gros sei in den dichten Schichten der Atmosph\u00e4re vergl\u00fcht. An der Fundstelle des Tr\u00fcmmerteils seien keine Gefahren f\u00fcr Menschen oder Umweltverschmutzungen registriert worden.<\/p>\n<p>Bei dem Absturz gingen wichtige Versorgungsg\u00fcter,\u00a0 Ausr\u00fcstungen und wissenschaftliche Apparaturen sowie auch pers\u00f6nliche Festtagsgeschenke f\u00fcr die sechsk\u00f6pfige russisch-amerikanisch-franz\u00f6sische ISS-Besatzung verloren. Die Station verf\u00fcgt aber \u00fcber gen\u00fcgend Lebensmittelreserven bis zum Start des n\u00e4chsten\u00a0<em>Progress<\/em>-Frachters,\u00a0 der derzeit noch f\u00fcr den 2. Februar geplant ist. Die Wissenschaft beklagt allerdings heftig den Verlust eines neuen,\u00a0 500.000 Dollar teuren Weltraumgew\u00e4chshauses,\u00a0\u00a0in dem Paprika,\u00a0 Weizen und Salat gezogen werden sollten.<\/p>\n<p>\u00a9 Gerhard Kowalski<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Moskau\/Krasnojarsk,\u00a0 7. Dezember 2016 \u2013 \u00a0Die Moskauer Nachrichtenagentur TASS \u00a0hat am Mittwoch ihre Meldung zur\u00fcckgezogen,\u00a0 wonach die Ursache f\u00fcr den Absturz des Frachtraumschiffs Progress MS-04 vom 1. Dezember gefunden sei. 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