{"id":8966,"date":"2014-05-06T16:33:31","date_gmt":"2014-05-06T14:33:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gerhardkowalski.com\/?p=8966"},"modified":"2014-05-06T16:33:31","modified_gmt":"2014-05-06T14:33:31","slug":"roskosmos-chef-inspiziert-raumfahrtinfrastruktur-auf-der-krim-kasachstan-will-uber-zenit-projekt-in-baikonur-verhandeln","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.gerhardkowalski.com\/?p=8966","title":{"rendered":"Roskosmos-Chef inspiziert Raumfahrtinfrastruktur auf der Krim \u2013 Kasachstan will \u00fcber &#8222;Zenit&#8220;-Projekt in Baikonur verhandeln"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_8967\" aria-describedby=\"caption-attachment-8967\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.gerhardkowalski.com\/public\/Ostapenko-Roskosmos6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8967\" title=\"Ostapenko Roskosmos\" src=\"http:\/\/www.gerhardkowalski.com\/public\/Ostapenko-Roskosmos6.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"236\" srcset=\"http:\/\/www.gerhardkowalski.com\/public\/Ostapenko-Roskosmos6.jpg 200w, http:\/\/www.gerhardkowalski.com\/public\/Ostapenko-Roskosmos6-127x150.jpg 127w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-8967\" class=\"wp-caption-text\">Credit: Roskosmos<\/figcaption><\/figure>\n<p>Moskau\/Astana, 6. Mai 2014 \u2013 Der Chef der russischen Weltraumagentur Roskosmos, Oleg Ostapenko, ist zu einer Inspektionsreise auf der Krim eingetroffen. Er wolle dabei die M\u00f6glichkeiten ausloten, die Infrastruktur der Halbinsel in die L\u00f6sung der Aufgaben einzubeziehen, vor denen die russische Raketen- und Raumfahrtbranche steht, meldet die Moskauer Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Dienstag. Derzeit arbeitet Roskosmos an einer Priorit\u00e4tenliste der daf\u00fcr geeigneten Objekte.<\/p>\n<p>In Jewpatorija befindet sich beispielsweise ein Zentrum f\u00fcr kosmische Fernverbindungen, von dem aus seit 1960 Kontakt zu den sowjetischen interplantaren Stationen gehalten wurde. In Feodossija am Schwarzen Meer haben die Kosmonauten bis in die j\u00fcngste Zeit m\u00f6gliche Notlandungen auf dem Wasser trainiert. Zudem erholten sie sich hier nach ihren Missionen in den zahlreichen Krimkurorten. Jewpatoria k\u00f6nnte dem Vernehmen nach eine wichtige Rolle im russischen Satellitennavigationssystem GLONASS spielen.<\/p>\n<p>Kasachstan schl\u00e4gt indes dreiseitige Gespr\u00e4che mit Russland und der Ukraine \u00fcber das &#8222;Baiterek&#8220;-Projekt auf dem Kosmodrom Baikonur vor. Nach einer russisch-kasachischen Vereinbarung von 2004 sollte hier ein Startkomplex f\u00fcr die neuen \u00f6kologisch sauberen &#8222;Angara&#8220;-Tr\u00e4gerraketen errichtet werden.<\/p>\n<p>Nach der Entscheidung Moskaus, diese Raketen auch auf seinem k\u00fcnftigen neuen Kosmodrom Wostotschny im Amur-Gebiet zu starten, war Kasachstan mit dem Argument aus dem Projekt ausgestiegen, beide Weltraumbahnh\u00f6fe machten sich damit direkt Konkurrenz auf dem kommerziellen Satellitenmarkt.<\/p>\n<p>Daraufhin einigten sich Moskau und Astana, den &#8222;Baiterek&#8220;-Komplex von den &#8222;Angara&#8220;- auf die ukrainischen &#8222;Zenit&#8220;-Raketen umzuwidmen. Wegen der Ukraine-Krise besteht nun die Gefahr, dass das nicht m\u00f6glich ist. Kasachstan verkn\u00fcpft mit dem Projekt auch die Hoffnung, in absehbarer Zeit in eigener Regie &#8222;Zenit&#8220;-Raketen von Bakonur ins All zu schie\u00dfen.<\/p>\n<p>Russland hat bereits angek\u00fcndigt, die &#8222;Zenit&#8220;-Produktion, die derzeit in Dnepropetrowsk erfolgt, nicht \u00fcbernehmen zu wollen. Man habe gen\u00fcgend eigene Raketen, die die Aufgaben dieses dreistufigen Tr\u00e4gers \u00fcbernehmen k\u00f6nnten, hie\u00df es.<\/p>\n<p>\u00a9 Gerhard Kowalski<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Moskau\/Astana, 6. Mai 2014 \u2013 Der Chef der russischen Weltraumagentur Roskosmos, Oleg Ostapenko, ist zu einer Inspektionsreise auf der Krim eingetroffen. 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