So.. Aug. 16th, 2026

Moskau, 16. Juli 2026 – Die mit der US–Raumfahrtbehörde NASA vereinbarte Verlängerung der Nutzungsdauer der Internationalen Raumstation ISS bis 2030 ermöglicht Russland den fließenden Übergang zur geplanten Russischen Orbitalstation ROS. Das hat der Chef des Kosmonautenausbildungszentrums (ZPK) im Sternenstädtchen bei Moskau, Oleg Kononenko, erklärt, meldet die Nachrichtenagentur TASS am Donnerstag. Denn jedes weitere Jahr der ISS auf der Umlaufbahn schaffe die Grundlage für die Erarbeitung von neuen Technologien und die Vollendung von wissenschaftlichen Zyklen, die sonst unterbrochen worden wären. Die Verlängerungsentscheidung verhindere insofern den Verlust von Kompetenzen im Raumfahrtprogramm. Kononenko erinnerte daran, dass die ersten ROS-Module an das russische ISS-Segment angekoppelt werden. Die Station diene damit als Fundament der neuen Etappe der bemannten russischen Raumfahrt.

Kononenko würdigte zudem nachdrücklich die guten Arbeitsbeziehungen zwischen den Raumfahrtchefs beider Länder, Dmitri Bakanow und Jared Isaacman. Sie zeugten von den „ausgezeichneten Perspektiven“ der Zusammenarbeit. Der Amerikaner sei ein kühner Mensch, der bereit sei, die ISS–Mission ungeachtet der gespannten Beziehungen zwischen Russland und den USA aufrecht zu erhalten.

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