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Moskau, 7. April 2026 – Die geplante Russische Orbitalstation ROS ist die Antwort seines Landes auf die Umstände, wie sie derzeit in der Welt herrschen. Das hat der Generaldirektor der GK Roskosmos, Dmitri Bakanow, in einem am Dienstag veröffentlichten Fernsehinterview gesagt. Heute sei es „ziemlich gefährlich“, mit irgendjemandem eine lange Partnerschaft einzugehen. Russland dürfe aber seine bemannte Raumfahrt auf keinen Fall verlieren, denn die Führerschaft im All sei in seinem kulturellen Code verankert. Deshalb müsse es seine eigene Raumstation schaffen. Diese müsse maximal automatisiert sein und unbemannt arbeiten können. ROS sei allerdings derzeit nur eine „Arbeitsbezeichnung“. Wenn ihr Bau 2028 beginne, werde man einen Wettbewerb für den endgültigen Namen ausschreiben. Die Bürger würden ihr dann den richtigen Namen geben.

Die ROS sei das Schlüsselelement des von Präsident Wladimir Putin bestätigten Nationalen Projekts Kosmos, sagte Bakanow. Dieses wiederum bestehe aus acht föderalen Projekten. Dabei gehe es um die Navigation und die Nachrichtenverbindungen des GLONASS-Systems, die Fernerkundung der Erde, den Bau von Trägerraketen und die Nutzung der Kosmodrome, die bemannte Raumfahrt, den fernen Kosmos und das Mondprogramm, das kosmische Atom, die Modernisierung der Industrie nach den neuesten derzeitigen Standards sowie um die Kader für die Raumfahrt.