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US-Astronauten beginnen dritten und letzten Ausstieg aus der ISS

Credit:NASA

Houston,1. März 2015 —Die US-Astronauten Barry Wilmore und Terry Virts haben am Sonntag um 12.52 deutscher Zeit ihren dritten und letzten Außenbordeinsatz an der Internationalen Raumstation ISS begonnen. Die Männer sollen in rund sechsdreiviertelstündiger Arbeit weitere Kabel für neue Kopplungsadapter verlegen sowie vier Antennen und Laserreflektoren montieren,um die Station auf den künftigen Empfang von kommerziellen bemannten Raumschiffen vorzubereiten, teilte die Luft- und Raumfahrtbehörde NASA in Houston (Texas) mit.

Die Adapter werden noch in diesem Jahr auf die Umlaufbahn gebracht. An ihnen sollen ab 2017 die bemannten Raumschiffe CST-100 von Boeing und “Dragon” von SpaceX vor Anker gehen.
Es ist dies der 187. Ausstieg in der Geschichte der Station.
 
Boeing will im Dezember 2017 als erstes Privatunternehmen bemannt zur ISS fliegen. Der erste bemannte Testflug von CST-100 ist für Juli 2017 geplant. Die Kapseln sind für zehn Starts ausgelegt. Die ersten erfolgen nach Angaben von Boeing-Vizepräsident John Elbon mit Atlas V-Trägerraketen. Jeder Platz soll 58 Millionen Dollar kosten,das sind 13 Millionen weniger als bei den Sojus-Raumschiffen der Russen.
 
Die NASA hat mit Boeing und SpaceX einen Vertrag für jeweils sechs bemannte Flüge zur ISS vereinbart. Boeing erhält dafür 4,2 Milliarden Dollar,SpaceX 2,6 Milliarden. Die Dragon V2-Kapsel von SpaceX soll Ende 2016 erstmals unbemannt und Anfang 2017 bemannt getestet werden.  

(c) Gerhard Kowalski

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