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China sucht Taikonauten-Kandidaten für die künftige Raumstation

Credit:G. Kowalski

Peking,  23. April 2018 —   China hat am Montag mit der Suche nach Taikonauten-Kandidaten für seine künftige Raumstation begonnen. Gesucht werden Piloten, Bordingenieure und Nutzlastspezialisten,  wie der Leiter des bemannten Raumfahrtprogramms,  Yan Liwei,   betonte. Bewerben können sich nicht nur weibliche und männliche Angehörige der Luftstreitkräfte,   sondern auch zivile Mitarbeiter aus wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen der Luft-  und Raumfahrt.

Insgesamt werden 17 oder 18 Bewerber gesucht, die dann zu der Raumstation fliegen sollen. Baubeginn ist 2020 mit dem Basismodul, das dann durch zwei Kosmoslabors von je 20 Tonnen ergänzt werden soll. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant.

© Gerhard Kowalski

Glückwunsch den 2.000.000. Besuchern!

Credit:G. Kowalski

Liebe Besucher meiner Homepage!

Das Rätsel,  wer der 2.000.000 Besucher ist,  ist gelöst. Es geschah am heutigen Samstag gegen 16.30 Uhr.

Überraschung:  Es gibt zwei Sieger! Herzlichen Glückwunsch!

Es handelt sich dabei um die Herren Marno Pohl aus Berlin und Raymond Mortini aus Steinbruecken in Luxemburg.

Damit hat sich das Ergebnis vom 1.000.000. Besucher wiederholt. Auch damals gab es zwei Sieger.

Beide diesjährigen Gewinner sind mir bekannt:  Marno Pohl persönlich schon aus DDR-Zeiten und Raymond Mortini virtuell aufgrund seiner vielen Fragen und wertvollen Tipps,  die ich schon von ihm erhalten habe.

Von Marno Pohl weiß ich,  dass er beruflich Statistiker ist,  und bei Raymond Mortini gehe ich einfach mal davon aus,  dass sich ein Luxemburger von den Genen her mit Zahlen gut auskennt.

Am Montag gehen die versprochenen Bücher an beide per Post ab.

Ich danke allen,  die so fleißig meine Homepage besuchen.

Mein nächstes Ziel ist nun der 3.000.000. Besucher. Ob ich das noch schaffen werde,  weiß ich nicht. Einen Versuch ist es aber allemal wert.

Mit besten Grüßen

Ihr/Euer

Gerhard Kowalski

 

 

Rogosin ordnet Baubeginn der Angara-Startrampe in Wostotschny für Mai an

Credit:GK Roskosmos

Moskau,  21. April 2018 —   Russlands Vizepremier Dmitri Rogosin hat angeordnet,  bereits im Mai auf dem neuen Kosmodrom Wostotschny im Amur-Gebiet mit dem Bau der Startrampe für die schwere Angara-Trägerrakete zu beginnen,  obwohl die Staatliche Zulassungsbehörde Glawgosekspertisa dafür die Erlaubnis noch nicht erteilt hat. Der für das Militär und die Raumfahrt zuständige Politiker begründete seine Entscheidung mit der Befürchtung,  dass sonst der geplante Termin für den ersten Angara-Start Ende 2021 in Gefahr sei,  wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti meldet.

Deshalb müsse schon Mitte Mai vor Ort ein Operativstab aus allen verantwortlichen Personen die Arbeit aufnehmen,  betonte Rogosin. Nur so könnten die Fehler vermieden werden,  die in der ersten Entwicklungsetappe des Kosmodroms beim Bau der Sojus-Startrampe gemacht wurden.

Das Kosmodrom war am 28. April 2016 eröffnet worden. Bisher sind von hier nur drei Sojus-2-Raketen aufgestiegen. Ein Start davon schlug wegen eines Programmierfehlers fehl. Eigentlich sollten von Wostotschny künftig alle russischen Weltraumraketen starten,  um das Land von Baikonur,  das in Kasachstan liegt,  unabhängig zu machen. Doch von diesem hehren Ziel ist man inzwischen meilenweit entfernt. Selbst die Federazija-Nachfolger der bemannten Sojus-Raumschiffe sollen weiterhin von Baikonur ins All fliegen. Die dafür erforderliche Sojus-5-Startrampe muss auch noch gebaut werden.

© Gerhard Kowalski

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Russischer Kosmosveteran Ljachow gestorben

Credit:GK Roskosmos

Moskau,  20. April 2018 —   Der russische Kosmosveteran Wladimir Ljachow ist tot. Er sei am Freitag im Alter von 77 Jahren in Astrachan gestorben,  meldet das Internetportal Nowosti Kosmonawtiki.

Ljachow hat zwischen 1979 und 1988 drei Raumflüge zu den Raumstationen Salut 6,  Salut 7 und MIR absolviert und war dabei 333 Tage auf der Umlaufbahn. Bei der letzten Mission war er vom 29. August bis zum 7. September 1988 Kommandant des bislang einzigen afghanischen Kosmonauten,  Abdul Ahad Momand,  der seit dem Sturz des Kabuler Nadschibullah-Regimes 1992 in Deutschland lebt.

© Gerhard Kowalski

Zur Erinnerung

Credit:Privat

Liebe Besucher meiner Homepage!

An diesem Wochenende erwarte ich den 2.000.000. Besucher auf meiner Homepage.

Wer mir nachweisen kann,  dass er der Glückliche ist,  darf sich auf eines meiner Bücher mit einer speziellen Widmung freuen.

Mit besten Grüßen!

Ihr/Euer

Gerhard Kowalski

 

GK Roskosmos mit Gemeinschaftsstand auf der ILA 2018 vertreten

Moskau, 20. April 2018 —   Der russische Staatskonzern GK Roskosmos ist auf der ILA Berlin Air Show 2018 (25.-29. 4.) mit einem Gemeinschaftsstand aller führenden Firmen der Branche vertreten. Dabei werden vor allem Modelle von Raumflugkörpern,  Triebwerken,  Weltraumrobotern und künftigen Startanlagen präsentiert.

Die Wissenschaftliche Produktionsvereinigung (NPO) Energomasch präsentiert unter anderem Modelle ihrer Triebwerke RD-191,  RD-108A und RD-275,  während die Wissenschaftliche Produktionsvereinigung (NPO) Lawotschkin ihre astrophysikalischen Observatorien Spektr-R, Radioastron und Spektr-RG sowie die Mondsonde Luna-Glob zeigt.

Die Besucher können zudem ein Modell der geplanten Angara-Startrampe für das neue Kosmodrom Wostotschny im Amur-Gebiet und den Kommandostand für die Steuerung eines Weltraumroboters bestaunen.

© Gerhard Kowalski

Jim Bridenstine als neuer NASA-Administrator bestätigt

Credit:US-Kongress

Washington,  19. April 2018 —   Der republikanische Kongressabgeordnete Jim Bridenstine ist 13. Administrator der US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA. Er wurde am Donnerstag vom US-Senat bestätigt,  teilte die NASA mit.

Bridenstine ist ein ehemaliger Navy-Pilot. Er hat 1.900 Flugstunden auf seinem Konto und war unter anderem im Irak und in Afghanistan eingesetzt.

Nach seiner aktiven Militärzeit arbeitete er als Exekutivdirektor des Tulsa Luft- und Raumfahrtmuseums und Planetariums. Seit 2012 vertritt er den First Congressional District von Oklahoma im US-Kongress.

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Krikaljow:   GK Roskosmos will ISS-Expeditionen auf 200 Tage verlängern

Credit:ZPK

Moskau,  19. April 2018 –  Der russische Staatskonzern GK Roskosmos plant,  die Dauer der Expeditionen zur Internationalen Raumstation ISS von derzeit 160 bis 180 Tagen auf 200 Tage zu verlängern. Dadurch solle die Zahl der Expeditionen von derzeit vier pro Jahr auf nur noch drei im Jahre 2019 verringert werden,  sagte der Amtierende Roskosmos-Direktor für bemannte Flüge,   Sergej Krikaljow,  am Donnerstag der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Auf diese Weise solle der Nutzeffekt der Station erhöht werden.

Diese Neuerung betreffe allerdings noch nicht den Flug der nächsten Mannschaft zur ISS,  der für den 6. Juni vorgesehen ist und  zu der auch der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst gehört,   betonte Krikaljow. Die folgenden geplanten Starts für September und Oktober würden allerdings bereits auf Oktober beziehungsweise Dezember verschoben.

Krikaljow machte jedoch deutlich,  dass es sich bei dieser Variante erst um einen Vorschlag der russischen Seite und noch nicht um ein Programm der ISS-Partner handelt.

© Gerhard Kowalski

ESA-Chef Wörner bekräftigt enge Zusammenarbeit mit Russland

Credit:G. Kowalski

Colorado Springs,  19. April 2018 —   Der Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA,  Johann Dietrich Wörner,  hat die enge Zusammenarbeit seiner Agentur mit Russland bekräftigt. Die Sanktionen der USA von Anfang April gegen Russland ändern nichts an der Kooperation der ESA mit Russland,  sagte Wörner der Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Rande des 34. Weltraumsymposiums in Colorado Springs (US-Bundesstaat Colorado). Er hoffe vielmehr auf viele neue gemeinsame Projekte.

Natürlich sehe er, dass es in der Welt eine Reihe politischer Probleme gibt. Aber es sei „gut, dass wir im Weltraum diese irdischen Probleme überwinden können“, betonte der ESA-Chef. Seine Organisation habe 22 Mitglieder. Und mit Slowenien und Kanada seien sogar 24 Staaten unter ihrem Dach vereint. „Wir alle arbeiten mit Russland zusammen,  wie wir das in der Vergangenheit getan haben.“

Wörner sagte, auch die Zusammenarbeit mit den USA „bleibt unter der Administration von Präsident Donald Trump unverändert und eng“.  Er glaube nicht,  dass sich das jetzt ändern werde. „Derzeit sehen wir keinerlei Veränderungen.“

© Gerhard Kowalski

US-Weltraumtelekop TESS erfolgreich gestartet

Credit:NASA

Credit:NASA

Cape Canaveral,  19. April 2018 —   Nach mehrmaliger Verzögerung ist das Weltraumteleskop TESS (Transiting Exoplanet Survey Satellite) der US-Luft-  und Raumfahrtbehörde NASA erfolgreich gestartet worden. Der Planetenjäger stieg am Donnerstagmorgen um 00.51 Uhr deutscher Zeit an der Spitze einer schweren Falcon 9-Trägerrakete der Privatfirma SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida) auf.

Die auf zwei Jahre angelegte und 200 Millionen Dollar teure Mission kann aber erst in rund zwei Monaten beginnen, wenn das Teleskop von der Größe eines Kühlschranks seine elliptische Erdumlaufbahn erreicht hat und seine vier Kameras auf die nächsten und hellsten Sterne richtet. Dabei geht es vor allem um das Aufspüren von Planeten in unserem Sonnensystem und insbesondere um solche, die unserer Erde ähneln.

TESS löst das US-Weltraumteleskop Kepler  ab, das bereits neun Jahre auf der Suche nach Planeten ist und dem langsam der Treibstoff ausgeht.

Es war dies der 53. Start einer Falcon 9 seit 2010 und der nunmehr 9. Raketenstart von Cape Canaveral in diesem Jahr.

© Gerhard Kowalski