|  Credit:NASA Moskau,27. Januar 2012 —Die Pechsträhne der russischen Raumfahrt von 2011 setzt sich offenbar in diesem Jahr fort. So muss der erste von vier bemannten Starts eines Sojus-Raumschiffes zur Internationalen Raumstation ISS wegen eines technischen Problems verschoben werden,berichtet die Moskauer Nachrichtenagentur Interfax am Freitag. Grund sei ein Schaden an der Landekapsel von Sojus TMA-04M. Die beiden russischen Kosmonauten Gennadi Padalka und Sergej Rewin und US-Astronaut Joseph Acaba könnten deshalb nicht wie geplant am 30. März,sondern voraussichtlich erst in der zweiten April- oder sogar ersten Mai-Hälfte starten. Bei Dichtheitsprüfungen in der Barokammer sei die Außenhaut der Kapsel beschädigt worden,zitiert die Agentur eine nicht näher genannte Quelle. Deshalb könne die Kapsel jetzt für eine bemannte Landung nicht mehr genutzt werden. Zudem sei es zeitlich nicht möglich,sie durch die Landekapsel des nächsten Raumschiffes zu ersetzen. Durch die Panne müssten drei der sechs ISS-Besatzungsmitglieder einen Monat länger auf der Umlaufbahn bleiben. Anton Schkaplerow,Anatoli Iwanischin (beide Russland) und Dan Burbank (USA) sollten Mitte März zur Erde zurückkehren. Wegen des Absturzes einer Sojus-Trägerrakete im August vergangenen Jahres war der ISS-Fahrplan schon einmal durcheinander geraten. Dadurch hatte sich der Start des Russen Oleg Kononenko,des Amerikaners Donald Pettit und des Niederländers André Kuipers auf den 21. Dezember verzögert. Wie die Raumfahrtagentur Roskosmos am Freitag ferner bekannt gab,muss auch der für Samstag geplante Start einer Proton-M-Rakete mit einem niederländischen Kommunikationssatelliten ein zweites Mal verschoben werden. Es habe erneut ein technisches Problem mit dem Träger gegeben,der nun wieder in den Montage- und Test-Komplex (MIK) zurückgebracht werden muss. (für dapd)  Credit:NASA Koroljow,27. Januar 2012 —Das erste von sechs russischen Frachtraumschiffen dieses Jahres soll am Samstagmorgen mit knapp 2,7 Tonnen Nachschub an der Internationalen Raumstation ISS ankoppeln. Das automatische Manöver von Progress M-14M sei für 04.08 Uhr Moskauer Zeit (01.08 Uhr MEZ) geplant,teilte das Flugleitzentrum (ZUP) am Freitag in Koroljow bei Moskau mit. Der Frachter war am Donnerstagmorgen vom Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) gestartet. Progress M-14M bringt 789 Kilogramm Treibstoff,420 Kilogramm Wasser,304 Kilogramm Lebensmittelkonserven,frisches Obst und Gemüse sowie Sauerstoff,Ersatzteile,wissenschaftliche Geräte,Verbrauchsmaterial und Post für die sechsköpfige ISS-Besatzung auf die Umlaufbahn. (für dapd)  Credit:G. Kowalski Berlin,26. Januar 2012 –Der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR),Johann-Dietrich Wörner,plädiert für die Einbeziehung Chinas in das ISS-Programm. “Ich glaube, wir tun gut daran,wenn wir überlegen,auch China an Bord der Internationalen Raumstation zu haben”,sagte Wörner am Donnerstag in Berlin. Dabei müssten natürlich alle “Vorsichtsmaßnahmen”bis hin zu den Menschen- und Schutzrechten beachtet werden. China sei in der Luft- und Raumfahrt “sehr stark”,betonte der DLR-Chef. Es mache keinen Sinn,einen neuen Wettbewerb im All zu eröffnen. Kooperation heiße zudem nicht automatisch,dass dadurch Dinge wie die Menschenrechte außer Kraft gesetzt werden. Es sei “keine Lösung für die Zukunft”,mit jemandem nicht zu reden,weil man ihn für “böse”halte. Wörner erinnerte in diesem Zusammenhang an das Sojus-Apollo-Test-Projekt (SATP) von 1975,bei dem sich Russen und Amerikaner auf der Umlaufbahn die Hand gereicht haben. Damals sei das Verhältnis zwischen Ost und West “eher mehr gespannt”gewesen als heute zwischen China und dem Rest der Welt. Eine Einbeziehung Chinas in die ISS ist bisher vor allem an der Haltung der USA gescheitert,die dafür den möglichen illegalen Technologie-Abfluss und die Menschenrechtsfrage geltend machen. (für dapd)  Credit:Roskosmos Baikonur,26. Januar 2012 —Ein russisches Frachtraumschiff ist in der Nacht zum Donnerstag mit knapp 2,7 Tonnen Nachschub zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Progress M-14M habe um 03.06 Uhr Moskauer Zeit (00.06 Uhr deutscher Zeit) an der Spitze einer Sojus-Trägerrakete vom Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) abgehoben,teilte die Raumfahrtagentur Roskosmos mit. Die Ankopplung ist für Samstagmorgen geplant. Der Frachter bringt unter anderem 789 Kilogramm Treibstoff,420 Kilogramm Wasser,304 Kilogramm Lebensmittelkonserven,frisches Obst und Gemüse sowie Sauerstoff,Ersatzteile,wissenschaftliche Geräte,Verbrauchsmaterial und Post für die sechsköpfige ISS-Besatzung auf die Umlaufbahn. (für dapd)  Credit:Institut für Kosmosforschung (IKI) Moskau,25. Januar 2012 —Nach dem Verlust der russischen Marssonde Phobos-Grunt hat der zuständige Vizepremier Dmitri Rogosin “organisatorische und Kaderbeschlüsse”angekündigt. Der Bericht der Weltraumagentur Roskosmos über die Ursachen der Havarie werde am kommenden Dienstag in Woronesh beraten,sagte Rogosin nach einer Meldung der Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Mittwoch in Moskau. Dort würden dann auch die entsprechenden Entscheidungen getroffen. Viele der Probleme,mit denen die Raumfahrtbranche heute zu kämpfen habe,resultierten noch aus den “wenig angenehmen 1990er Jahren”. Die am 9. November gestartete Sonde konnte aus bisher unbekannten Gründen nicht auf den Weg zum Marsmond Phobos gebracht werden. Sie stürzte am 15. Januar über dem Pazifik ab. Roskosmos-Chef Wladimir Popowkin hat dafür unter anderem den Fachkräftemangel verantwortlich gemacht. (für dapd)  Credit:Roskosmos Koroljow,25. Januar 2012 —Ein russisches Frachtraumschiff soll in der Nacht zum Donnerstag mit knapp 2,7 Tonnen Nachschub zur Internationalen Raumstation ISS starten. Progress M-14M werde um 00.06 Uhr deutscher Zeit an der Spitze einer Sojus-Trägerrakete vom Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) aufsteigen,teilte das Flugleitzentrum (ZUP) in Koroljow bei Moskau am Mittwoch mit. Die Ankopplung ist für Samstagmorgen geplant. Der Frachter bringt unter anderem 789 Kilogramm Treibstoff,420 Kilogramm Wasser,304 Kilogramm Lebensmittelkonserven,frisches Obst und Gemüse sowie Sauerstoff,Ersatzteile,wissenschaftliche Geräte,Verbrauchsmaterial und Post für die sechsköpfige ISS-Besatzung auf die Umlaufbahn. (für dapd)  Credit:Institut für Kosmosforschung (IKI) Moskau,25. Januar 2012 —Ein russischer Kleinsatellit untersucht seit Mittwoch die Erdatmospähre. Tschibis-M sei um 03.18 Uhr Moskauer Zeit (00.18 Uhr MEZ) in rund 500 Kilometern Höhe von dem ausgedienten Frachtraumschiff Progress M-13M ausgesetzt worden,teilte die Raumfahrtagentur Roskosmos in Moskau mit. Unmittelbar danach habe er erste Signale gesendet. Der Mikrosputnik hat eine Masse von 34,4 Kilogramm und soll mindestens ein Jahr lang insbesondere die Gewitterentladungen erforschen,die sich in der Atmosphäre in 13 bis 20 Kilometern Höhe abspielen. Er ist dazu mit einer Vielzahl von Detektoren und einer Digitalkamera ausgerüstet. Progress M-13M hatte mit dem Satelliten an Bord am späten Montagabend von der Internationalen Raumstation ISS abgekoppelt. Durch zweimalige Zündung der Triebwerke wurde der Frachter,der am 2. November gut 2,5 Tonnen Nachschub zur Station gebracht hatte,auf eine Umlaufbahn zwischen 513,6 und 497,5 Kilometern Höhe bugsiert. Hier wurde Tschibis-M aus seinem Startcontainer katapultiert. Das mit Müll beladene Frachtraumschiff selbst wurde um 07.17 Uhr Moskauer Zeit (04.17 Uhr MEZ) kontrolliert über dem Südpazifk zum Absturz gebracht. (für dapd)  Credit:G. Kowalski Berlin,24. Januar 2012 —Die europäische Betreibergesellschaft Arianespace will mit 13 Starts in diesem Jahr ihre Vormachtstellung auf dem kommerziellen Satellitenmarkt behaupten. Den Auftakt gibt dabei die neue Trägerrakete Vega,die am 9. Februar vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana zu ihrem Jungfernflug aufsteigen soll,teilte Generaldirektor Jean-Yves Le Gall am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Berlin mit. Der Kleinträger werde neun Satelliten auf ihre Umlaufbahn bringen. Vega kann Nutzlasten zwischen 300 Kilogramm und 2,5 Tonnen in den Weltraum befördern. Damit deckt Arianespace nunmehr alle Nutzlastbereiche bis über 20 Tonnen ab. Bisher standen nur die Schwerlastrakete Ariane 5 und die Mittelklasse-Rakete Sojus zur Verfügung. Arianespace habe 2011 mit dem Start von 20 Satelliten in Kourou und Baikonur (Kasachstan) einen Umsatz von einer Milliarde Euro erzielt,sagte Le Gall. Damit entfielen mehr als 50 Prozent der kommerziellen Starts weltweit auf sein Unternehmen. 2012 wolle man diese Position noch ausbauen. So seien bei reduzierten Kosten sieben Ariane 5- und fünf Sojus-Starts,darunter zwei in Baikonur,sowie ein Vega-Start geplant. Mit Aufträgen im Umfang von 4,5 Milliarden Euro sei Arianespace in den nächsten drei Jahren voll ausgelastet. (für dapd)  Credit:Institut für Kosmosforschung (IKI) Koroljow,23. Januar 2012 —Das ausgediente russische Frachtraumschiff Progress M-13M hat mit einem Kleinsatelliten an Bord am späten Montagabend deutscher Zeit von der Internationalen Raumstation ISS abgekoppelt. Tschibis-M soll am frühen Mittwochmorgen in 500 Kilometern Höhe mit Hilfe eines Startcontainers ausgesetzt werden und im autonomen Flug geophysikalische Forschung betreiben,teilte das Flugleitzentrum (ZUP) in Koroljow bei Moskau mit. Der nur 34,4 Kilogramm schwere Automat wird insbesondere Gewitterentladungen in der Atmosphäre untersuchen. Progress M-13M war am 30. Oktober mit gut 2,5 Tonnen Nachschub zur ISS gestartet und hatte am 2. November an ihr angedockt. Der mit Abfällen beladene Frachter wird drei Stunden nach Aussetzung des Satelliten gezielt über dem Südpazifk zum Absturz gebracht. (für dapd) Cape Canaveral,20. Januar 2012 —Die USA haben am Donnerstagabend den militärischen Kommunikationssatelliten WGS-4 (Wideband Global Satcom 4) gestartet. Die Delta IV-Trägerrakete mit dem 464 Millionen Dollar teuren Satelliten an der Spitze hob um 19.38 Uhr Ortszeit (Freitag 01.38 MEZ) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida) ab,teilte die U.S. Air Force mit.
WGS-4 ist den Angaben zufolge für die Unterstützung der US-Truppen und der unbemannten Drohnen im Nahen Osten bestimmt. (für dapd) | |
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