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Kosmische Arche Noah wieder auf der Erde

Credit:Roskosmos

Moskau,1. September 2014 – Nach rund 50 Tagen im All ist der russische Bio-Satellit “Foton-M4″am Montag wieder zur Erde zurückgeholt worden. Die kosmische Arche Noah landete um 11.18 Uhr deutscher Zeit im,Raum Orenburg (Ural),teilte die Raumfahrtagentur Roskosmos in Moskau mit.

Mit 22 Experimenten an Bord,darunter 8 biologische,war der Satellit am 19. auf dem Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) gestartet. Wegen eines technischen Fehlers erreichte er jedoch seine endgültige Umlaufbahn in  600 Kilometern Höhe nicht. Deshalb umkreiste der 6,840 Tonnen schwere Apparat die Erde auf einer durchschnittlichen Bahnhöhe von nur 575 Kilometern. Zudem reagierte er zunächst nicht auf Kommandos von der Erde.
Größte Tiere an Bord von “Foton-M4″waren fünf etwa zehn Zentimeter große Geckos,die während des Fluges Nachwuchs bekommen sollten. Zudem waren Mikroorganismen,Pilzsporen und Samen höherer Pflanzen dabei. Ziel war es,den Einfluss der Schwerelosigkeit auf unterschiedliche Organismen zu untersuchen.
Ferner sollten während der Mission,die auf 60 Tage berechnet war,russisch-deutsche Experimente zur Züchtung von Halbleiter-Kristallen durchgeführt werden.
Ergebnisse wurden bisher nicht bekannt.
(C) Gerhard Kowalski

“Iswestija”:“Galileo”-Panne wahrscheinlich auf Programmierfehler zurückzuführen –ESA prüft Nutzung der Havaristen (Update)

Moskau/Paris,28. August 2014 —Die Panne beim “Sojus”-Start mit den beiden “Galileo”-Satelliten vom vergangenen Freitag ist voraussichtlich auf einen Programmierfehler bei der “Fregat-MT”-Oberstufe zurückzuführen. Der Bordcomputer habe nicht die richtige Flugaufgabe erhalten,schreibt die Moskauer Zeitung “Iswestija”am Donnerstag.

Die Oberstufe habe dann dieses Programm voll abgearbeitet und die Satelliten folglich an der falschen Adresse abgeliefert,hieß es weiter.

Der Pressechef der Vereinigten Raketen- und Raumfahrtkorporation (ORKK),Igor Burenkow,teilte mit,dass man nun das Ergebnis der unabhängigen Untersuchungskommission abwarten werde. Sollte sich erweisen,dass die russische Seite für die Panne verantwortlich ist, werde man die entsprechenden Entscheidungnen treffen.
 
Die beiden Satelliten des europäischen Weltraumnavigationssystems “Galileo”sollten auf eine Kreisbahn in 23.522 Kilometern Höhe geschossen werden. Sie wurden jedoch zu früh abgesetzt und umkreisen derzeit die Erde auf einem elliptischen Orbit. Die Satelliten selbst sind nach Angaben der ESA intakt.
 
Experten prüfen indes Möglichkeiten,die zu tief fliegenden Havaristen dennoch maximal  zu nutzen,teilte die ESA am Donnerstag in Paris mit. Zuden würde alle erdenklichen Rettungsvarianten durchgespielt. 
 
(c) Gerhard Kowalski
 
 

 

 

ISS-Flugbahn um einen Kilometer angehoben

 

Moskau,27. August 2014  —Die Flugbahn der Internationalen Raumstation ISS ist am Mittwoch  um einen Kilometer angehoben worden. Dazu seien die Triebwerke des europäischen Frachtraumschiffes ATV-5 “Georges Lemaitre” um 10.37 Uhr deutscher Zeit für knapp drei Minuten gezündet worden,teilte die Raumfahrtagentur Roskosmos in Moskau mit. Damit umkreise die Station die Erde nunmehr auf einer mittleren Bahnhöhe von 416,47 Kilometern.

Mit der Bahnkorrektur wurden optimale Bedingungen für die Landung des Raumschiffes “Sojus TMA-12M” mit Alexander Skworzow,Oleg Artemjew (beide Russland) und Steven Swanson (USA) an Bord am 11. September in Kasachstan geschaffen.

© Gerhard Kowalski

 

“Galileo”-Panne:Auch Roskosmos bildet Untersuchungskommission

 
Moskau/Paris,26. August 2014 —Vier Tage nach der Panne beim “Sojus”-Start mit zwei “Galileo”-Satelliten hat sich auch die russische Raumfahrtagentur Roskosmos erstmals auf ihrer Homepage zu Wort gemeldet. Die Agentur teilte am Dienstag mit,sie habe eine unabhängige Kommission zur Untersuchung des Vorfalls gebildet. Diese stehe unter Leitung von Roskosmoschef Oleg Ostapenko,der seinerseits auch in der Kommission von Arianespace,ESA und EU mitarbeite. Diese will am Donnerstag ihre Arbeit aufnehmen und am 8. September erste Ergebnisse vorlegen.
 
Roskosmos betonte,in einer  “Express-Auswertung”der telemetrischen Daten nach dem Start vom vergangenen Freitag habe es keine Beanstandungen hinsichtlich der Arbeit der “Sojus”-Trägerrakete und der “Fregat”-Oberstufe gegeben. Dann habe sich aber herausgestellt,dass die Satelliten nicht ihre vorausberechnete Umlaufbahn erreicht hatten.
 
Roskosmos werde die europäische Untersuchungskommission und die Experten der Betreibergesellschaft Arianespace bei der Ermittlung der Gründe für die Panne unterstützen und zugleich eine Liste von Maßnahmen erarbeiten,die erforderlich sind,um die “Sojus”-Starts in kürzester Zeit und mit dem erforderlichen Zuverlässigkeitsniveau wieder aufzunehmen.
 
Die beiden je 730 Kilogramm schweren Satelliten des europäischen Weltraumnavigationssystems “Galileo”hatten am Freitag nach dem Start vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana ihre vorausberechnete Kreisbahn in 23.522 Kilometern Höhe nicht erreicht. Damit ist der für den Herbst geplante Beginn der Einrichtungsgphase des Systems in Gefahr.
 
Nach Angaben der ESA sind die Satelliten voll funktionstüchtig und sicher unter Kontrolle.
 
(c) Gerhard Kowalski
 
 

 

“Galileo”-Panne:EU-Kommission erwartet im September erste Ergebnisse

 
Brüssel/Moskau,25. August 2014 —Die EU-Kommission erwartet bei der “Galileo”-Panne in der ersten Septemberhälfte erste Ergebnisse der unabhängigen Untersuchungskommission. Zugleich habe man darum gebeten,einen Plan für das Vorgehen zur  Beseitigung der Ursachen für das Problem vorzulegen,wurde  am Montag in Brüssel mitgeteilt.
 
Die Kommission,der Vertreter der  Betreibergesellschaft Arianespace, der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der EU  angehören,hatte am Montag ihre Arbeit aufgenommen. Die Untersuchungen werden unter Leitung von Arianespace-Chef Stephane Israel am Unternehmensstandort bei Paris und auf dem europäischen Weltraumbahnhof Kourou (Französisch-Guyana) geführt. Mit einbezogen sind auch die russische Weltraumagentur Roskosmos sowie die Hersteller der “Sojus”-Trägerraketen und der “Fregat”-Oberstufen,RKZ “Progress”und NPO “Lawotschkin”.
 
Ebenfalls am Montag hat auch  eine Havarie-Kommission bei “Lawotschkin”getagt. Einzelheiten wurden bisher nicht mitgeteilt.
 
Die beiden je 730 Kilogramm schweren Satelliten des europäischen Weltraumnavigationssystems “Galileo”hatten am Freitag ihre vorausberechnete Kreisbahn in 23.522 Kilometern Höhe nicht erreicht.

Russische Experten gehen von einem Fehler in der “Fregat”-Oberstufe aus. Sie äußerten zudem die Befürchtung,dass die Satelliten nicht mehr zu retten sind,da sie nicht über genügend Treibstoff verfügen,um aus eigener Kraft den Zielorbit zu erreichen. Die Panne bedeutet einen schweren Rückschlag für die ESA und auch für das ohnehin angeschlagene Prestige der russischen Raumfahrt,die derzeit versucht ,ihre Krise mit einem umfangreichen Reformprogramm zu überwinden.

Die “Sojus ST-M“-Rakete war um 14.27 Uhr deutscher Zeit von Kourou gestartet. Mit “Galileo” Nummer 5 und 6 sollte die Errichtungsphase des europäischen Systems beginnen,das in Konkurrenz zum US-Pendant GPS und zum russischen GLONASS-System steht.

Nach einer orbitalen Testphase sollten die Satelliten im Herbst ihren Betrieb aufnehmen.

© Gerhard Kowalski

“Galileo“-Panne:Arianespace kündigt Untersuchungskommission an –“Lawotschkin”-Experte gibt Satelliten verloren (Update)

Moskau/Paris,24. August 2014 – Der Chef der Betreibergesellschaft Arianespace,Stephane Israel,hat die Bildung einer unabhängigen Kommission zur Untersuchung der Ursachen der “Galileo”-Panne angekündigt. Dem Gremium,das am Montag erstmals tagen soll,gehörten Vertreter von Arianespace,der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der EU-Kommission an,teilte Israel am Sonntag auf Twitter mit.

Die bisherigen Ermittlungen hätten noch zu keinem Ergebnis geführt,fügte der Manager hinzu. Zudem soll beraten werden,ob und wie die “Sojus”-Raketen nach der Havarie wieder schnellstmöglich an den Start gebracht werden können. Ob die Russen in die Untersuchung einbezogen werden,blieb zunächst offen.

Inwischen hat ein Experte des russischen Raumfahrtkonzerns “Lawotschkin“ die beiden Satelliten des europäischen Weltraumnavigationssystems,die am Freitag nicht ihre vorausberechnete Umlaufbahn erreicht haben,für verloren erklärt. “Lawotschkin”baut die “Fregat”-Oberstufen für die “Sojus”-Tägerraketen. Die beiden Satelliten umkreisten die Erde derzeit auf einer Bahn zwischen 13.000 und 25.000 Kilometern,sagte der nicht näher benannte Experte der Nachrichtenagentur Interfax am Sonntag. Ihr Treibstoff reiche aber nicht,um aus eigener Kraft die vorausberechnete Umlaufbahn von 23.500 Kilometern zu erreichen. Jetzt bestehe auch die Befürchtung,dass die ESA künftig auf die “Sojus”-Raketen verzichte und die “Galileo”-Satelliten nur mit den eigenen “Ariane”-Trägern starte.

Die Moskauer Raumfahrtagentur Roskosmos hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert,mit der die derzeitige Pannenserie der Russen nun auch im Ausland fortgesetzt wird. Insofern trifft die “Galileo”-Panne das Unternehmen und die russische Raumfahrt insgesamt in einem denkbar schlechten Moment.

Die je 730 Kilogramm schweren Satelliten,die auf einer Kreisbahn in 23.522 Kilometern Höhe ausgesetzt werden sollten,hätten nicht den vorausberechneten Orbit erreicht,hatte die Betreibergesellschaft Arianespace zuvor in Paris mitgeteilt,nachdem man zuerst den Start als großen Erfolg gefeiert hatte.   Inzwischen hat auch die EU-Kommission die Aufklärung der Ursachen der Havarie gefordert,die  ein schwerer Rückschlag für das “Galileo”-Programm ist.

Die “Sojus ST-M“-Rakete war am Freitag um 14.27 Uhr deutscher Zeit vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana gestartet. Mit “Galileo” Nummer 5 und 6 sollte die Errichtungsphase des europäischen Weltraumnavigationssystems beginnen,das in Konkurrenz zum US-Pendant GPS und zum russischen GLONASS-System steht.

Nach einer orbitalen Testphase sollten die Satelliten im Herbst ihren Betrieb aufnehmen.

© Gerhard Kowalski

Russischer Oberstufen-Hersteller:Fehler beim Aufstieg zum Zielorbit der “Galileo”-Satelliten (Update)

Credit:ESA

Paris,23. August 2014 – Die Panne beim Start der russischen “Sojus ST-B”-Trägerrakete mit zwei “Galileo FOC (Full Operational Capability)”-Satelliten vom Freitag ist auf Fehler beim Aufstieg der “Fregat-MT”-Oberstufe zum Zielorbit zurückzuführen. Das meldet die Moskauer Nachrichtenagentur ITAR-TASS am Samstag. Sie beruft sich dabei auf eine Pressemitteilung des Raumfahrtkonzerns “Lawotschkin”,der die Oberstufe entwickelt und gebaut hat.

Der Aufstieg “hat mit Fehlern stattgefunden”,zitiert die Agentur aus der Mitteilung. Am Montag werde eine Kommission “die telemetrischen Angaben analysieren und den Grad des Fehlers und den möglichen Einfluss der Panne auf den Flug der Satelliten ermitteln”,heißt es weiter. Die Oberstufe,die sich nach etwa zehn Minuten von der “Sojus”-Rakete abgetrennt hatte,sollte die Satelliten mit zwei Zündungen ins Ziel bringen.

Die Moskauer Raumfahrtagentur Roskosmos hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert,mit der die derzeitige Pannenserie der Russen nun auch im Ausland fortgesetzt wird. Insofern trifft die Havarie das Unternehmen und die russische Raumfahrt insgesamt in einem denkbar schlechten Moment.

Die je 730 Kilogramm schweren Satelliten,die von der “Fregat-MT”-Oberstufe auf ihrer Kreisbahn in 23.522 Kilometern Höhe über dem Äquator ausgesetzt werden sollten,hätten nicht den vorausberechneten Orbit erreicht,hatte die Betreibergesellschaft Arianespace zuvor in Paris mitgeteilt. Es sei eine Untersuchung eingeleitet worden. Erste Ergebnisse würden noch am Samstag nach Auswertung der Flugdaten bekanntgegeben.

Die Rakete war am Freitag um 14.27 Uhr deutscher Zeit vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana gestartet. Mit “Galileo” Nummer 5 und 6 sollte die Errichtungsphase des europäischen Weltraumnavigationssystems,das in Konkurrenz zum US-Pendant GPS und zum russischen GLONASS-System steht,beginnen. Nach einer orbitalen Testphase sollten die Satelliten im Herbst ihren Betrieb aufnehmen.

© Gerhard Kowalski

 

Panne beim “Galileo”-Start – Satelliten erreichen nicht vorausberechnete Umlaufbahn

Credit:ESA

Paris,23. August 2014 – Beim Start der russischen “Sojus ST-B”-Trägerrakete mit zwei “Galileo FOC (Full Operational Capability)”-Satelliten am Freitag ist es zu einer Panne gekommen. Die je 730 Kilogramm schweren Satelliten,die von der “Fregat-MT”-Oberstufe auf ihrer Kreisbahn in 23.522 Kilometern Höhe über dem Äquator ausgesetzt werden sollten,hätten nicht den vorausberechneten Orbit erreicht,teilte die Betreiberbergesellschaft Arianespace am Samstag in Paris mit. Es sei eine Untersuchung eingeleitet worden. Erste detaillierte Ergebnisse würden noch am Samstag nach Auswertung der Flugdaten bekanntgegeben.

Die Rakete war am Freitag um 14.27 Uhr deutscher Zeit vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana gestartet. Mit “Galileo” Nummer 5 und 6 sollte die Errichtungsphase des europäischen Satellitennavigationssystems,das in Konkurrenz zum US-Pendant GPS und zum russischen GLONASS-System steht,beginnen. Nach einer orbitalen Testphase sollten die Satelliten im Herbst ihren Betrieb aufnehmen.

© Gerhard Kowalski

 

Zwei “Galileo FOC”-Satelliten im zweiten Anlauf erfolgreich gestartet – Beginn der Errichtungsphase des europäischen Weltraumnavigationssystems

Credit:ESA

Kourou,22. August 2014 – Im zweiten Anlauf hat eine russische “Sojus ST-B”-Trägerrakete am Freitag zwei “Galileo FOC (Full Operational Capability)”-Satelliten ins All geschossen. Der Start erfolgte um 14.27 Uhr deutscher Zeit vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana,wie die Europäische Weltraumorganisation ESA mitteilte. Ein erster Versuch musste am Donnerstag wegen schlechten Wetters abgesagt werden.

Knapp vier Stunden nach dem Abheben sollen die je 730 Kilogramm schweren Satelliten von der “Fregat-MT”-Oberstufe auf ihrer Kreisbahn in 23.522 Kilometern Höhe über dem Äquator ausgesetzt werden.

Mit “Galileo”Nummer 5 und 5 beginnt die Errichtungsphase des Systems,das in Konkurrenz zum US-Pendant GPS und zum russischen GLONASS-System steht. Nach einer orbitalen Testphase sollen die Satelliten im Herbst ihren Betrieb aufnehmen. Sie ergänzen die im Oktober 2011 und Oktober 2012 ebenfalls jeweils paarweise gestarteten und bereits erfolgreich im All erprobten Satelliten. Die Viererflotte hatte zur Demonstration und Validierung des Weltraum- und Bodensegments des Systems gedient,das nach seiner Fertigstellung 2020 einmal aus 30 Satelliten bestehen soll.

Für Russland war das der neunte “Sojus”-Start außerhalb der eigenen Landesgrenzen. Grundlage dafür ist ein 2011 geschlossenes Regierungsabkommen zwischen Moskau und Paris.

Mit Genugtuung hat die russische Seite am Vorabend des Starts auch die Versicherung eines Vertreters der EU-Kommission registriert,die Zusammenarbeit trotz der Sanktionen wegen der Ukraine-Krise fortzusetzen.

© Gerhard Kowalski

 

Projekt “Liquidator”:Russland plant Räumraumschiff für geostationären Orbit

Moskau,22. August 2014 – Russlands Raumfahrtagentur Roskosmos plant den Bau eines Raumschiffes,mit dem die geostationäre Umlaufbahn in 36.000 Kilometern Höhe über dem Äquator von ausgedienten Satelliten oder Raketenstufen gesäubert werden kann. Das Projekt mit der Arbeitsbezeichnung “Liquidator”sei Bestandteil des Föderalen Weltraumprogramms (FKP) für die Jahre 2016–2025,berichtet die Moskauer Zeitung “Iswestija”am Freitag. Das Blatt beruft sich dabei auf den 1. Stellvertreter des Generaldirektors des Zentralen Wissenschaftlichen Forschungsinstituts des Maschinenbaus (ZNIImasch),Alexander Daniljuk.

Mit dem Raumschiff,das vier Tonnen schwer ist und umgerechnet rund 230 Millionen Euro kostet,sollen im Sechs-Monats-Zyklus bis zu zehn ausgediente Raumflugkörper entsorgt werden. Ein Teil davon soll in einen höheren,ungefährlichen Orbit bugsiert,der andere gezielt zum Absturz gebracht werden. Daniljuk präferiert dabei die erste Variante,da sie einfacher und billiger sei. Das Projekt ist für mindestens 20 Zyklen ausgelegt.

© Gerhard Kowalski