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Japanisches Frachtraumschiff auf dem Weg zur ISS – Trossen-Experiment zur Beseitigung von Weltraummüll geplant

 

Credit:JAXA

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Tokio,  9. Dezember 2016 —  Ein japanischer Weltraumfrachter ist mit 5,9 Tonnen Nachschub auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS. Kounotori 6 hob am Freitag um 14.26 Uhr deutscher Zeit (22.26 Uhr Ortszeit vom südjapanischen Insel-Weltraumbahnhof Tanegashima an der Spitze einer H-IIB-Trägerrakete ab,  meldete die Raumfahrtagentur JAXA. Die Ankopplung an die Station ist am sechsten Flugtag vorgesehen.

Der Frachter hat unter anderem Trinkwasser,  frische Lebensmittel, Ersatzbatterien,  sieben Kleinsatelliten (CubeSats),  wissenschaftliche Ausrüstungen sowie ein Trossen-Test-Experiment (KITE) an Bord.

Mit ihm soll nach dem Abkoppeln des Frachters von der ISS getestet werden,  ob man mit einer 700 Meter langen elektrodynamisch geladenen Trosse Satellitentrümmer und anderen Weltraummüll „einsammeln“ kann,  die dann in den dichten Schichten der Atmosphäre verglühen.

© Gerhard Kowalski

John Glenn gestorben – Obama, Trump und Bolden würdigen ersten US-Astronauten als nationalen Helden

Credit:NASA

Credit:NASA

New York,  9. Dezember 2016 —  John Herschel Glenn Jr. ist tot. Der erste Amerikaner im All verstarb am Donnerstag im Alter von 95 Jahren im Medizinischen Zentrum der Universität von Ohio.

Präsident Barack Obama betonte in einem Nachruf,  das amerikanische Volk habe mit dem Verstorbenen eine Legende und er selbst und seine Frau Michelle einen Freund verloren. Glenn habe Millionen Wissenschaftler,  Ingenieure und Astronauten inspiriert, „die uns irgendwann einmal auf den Mars bringen“. Der künftige Präsident Donald Trump würdigte Glenn per Twitter als „großen Pionier“ der Lüfte und des Weltraums. „Er war ein  Held und inspirierte Generationen künftiger Forscher.“ Der Chef der US-Luft-  und Raumfahrtbehörde NASA, Charles Bolden,  schreibt in seinem Nachruf auf den hoch dekorierten Nationalhelden, Glenn habe Amerika in die vorderste Front des Wettrennens um den Weltraum katapultiert und dem Land einen einzigartigen Platz in den Annalen der Geschichte gesichert.

Glenn,  der am 18. Juli 1921 in Cambridge (Ohoi) geboren wurde,  kämpfte im Zweiten Weltkrieg und im Korea-Krieg als Marineflieger und absolvierte danach eine Ausbildung als Testpilot. 1957 kam er als einer der künftigen sieben Mercury-Piloten zur NASA. Am 20. Februar 1962 umkreiste er als erster Amerikaner die Erde dreimal in seinem Raumschiff Mercury-Atlas 6 „Friendship 7“. Nach Juri Gagarin und German Titow (beide UdSSR) war er damit der dritte Mensch im All.

1998 flog Glenn,  der über 20 Jahre lang Senator in Ohio für die Demokratische Partei war und auch Wahlkampf für Obama machte,  zum zweiten Mal in den Weltraum. In der US-Raumfähre Discovery (STS-95) absolvierte der damals 77-Jährige eine achttägige Mission,  die ihm zum ältesten Raumfahrer aller Zeiten machte. Damit erfüllte sich für ihn ein Traum. Denn Präsident John F. Kennedy hatte ihm einen zweiten Raumflug verboten,  um,  wie er sagte,  das Leben des „Symbols der US-Weltraumerfolge“ nicht zu gefährden.

German Titow hat mir bei einer Begegnung kurz vor seinem Tod im Jahr 2000 anvertraut,  er wäre gern bei diesem Flug Glenns mit dem komfortablen Shuttle dabei gewesen. Denn die russischen Raumschiffe ließen Flüge so alter Menschen leider nicht zu.

Glenn war der letzte noch lebende Mercury-Pilot.

© Gerhard Kowalski

John Glenn im Krankenhaus

Credit:NASA

Credit:NASA

New York,  8. Dezember 2016 —  Der erste Amerikaner im All,  John Glenn, ist im Krankenhaus. Wie der US-Fernsehsender CNN berichtet, hatte sich der Gesundheitszustand des 95-Jährigen in letzter Zeit verschlechtert. Der Patient liege auf der onkologischen Station des Medizinischen Zentrums der Universität von Ohio.

Glenn hatte am 20. Februar 1962 als erster Amerikaner die Erde in seinem Raumschiff Mercury-Atlas 6 umkreist. Nach Juri Gagarin und German Titow (beide UdSSR) war er damit der dritte Mensch, dem dies gelang.

1998 flog Glenn, der über 20 Jahre lang Senator in Ohio für die Demokratische Partei war,  zum zweiten Mal in den Weltraum. In der US-Raumfähre Discovery (STS-95) absolvierte der damals 77-Jährige eine achttägige Mission,  die ihm zum bisher ältesten Raumfahrer aller Zeiten machte.

Glenn ist der einzige noch lebende Mercury-Pilot.

© Gerhard Kowalski

US-Luftwaffe startet erfolgreich militärischen Kommunikationssatelliten

 

Credit:United Launch Alliance

Credit:United Launch Alliance

Cape Canaveral,  8. Dezember 2016 —  Die US-Luftwaffe hat am Donnerstag erfolgreich einen neuen militärischen Kommunikationssatelliten gestartet. Die Delta IV-Trägerrakete mit Wideband Global SATCOM 8 (WGS-8) an der Spitze stieg um 00.53 Uhr deutscher Zeit vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida) auf,  teilte die Betreibergesellschaft United Launch Alliance mit. Der Satellit soll weltweit die Verbindung zwischen den US-Truppen sichern.

Es war dies der insgesamt 360. Start im Rahmen des Delta-Programms seit 1960 und der 34. Start einer Delta IV.

© Gerhard Kowalski

TASS zieht Meldung über Absturzursache des Frachters Progress MS-04 zurück – Erstes Trümmerteil geborgen (Zusammenfassung)

ZUPMoskau/Krasnojarsk,  7. Dezember 2016 –  Die Moskauer Nachrichtenagentur TASS  hat am Mittwoch ihre Meldung zurückgezogen,  wonach die Ursache für den Absturz des Frachtraumschiffs Progress MS-04 vom 1. Dezember gefunden sei. Die Agentur hatte unter Berufung auf das Flugleitzentrum (ZUP) in Koroljow bei Moskau berichtet,   der Frachter sei nicht auf seine vorausberechnete Umlaufbahn gelangt,  weil die dritte Raketenstufe „notabgeschaltet“ worden sei. Jetzt heißt es bei TASS, die Nachricht sei aufgrund eines „technischen Fehlers“ auf der ZUP-Website veröffentlicht worden.

Das Flugleitzentrum selbst schrieb dazu auf seiner Webseite,  alle Versionen, die derzeit über die Absturzursache in Umlauf seien,  hätten nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Die Untersuchungskommission unter Leitung von GK Roskosmos-Chef Igor Komarow werde ihre Ergebnisse nicht vor dem 20. Dezember veröffentlichen.

Indes  ist das erste Trümmerteil des abgestürzten Frachters westlich der Stadt Kysyl in der südsibirischen Republik Tuwa geborgen worden. Es werde derzeit von Spezialisten untersucht,  meldeten russische Medien am Mittwoch. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.

Die Bewohner der Gebirgsgegend wurden aufgerufen,  mögliche weitere Fundstücke nicht zu berühren. Die Fachleute wollen anhand der Fundorte Untersuchungen zu den ballistischen Absturzparametern der Trümmer anstellen.

Der Frachter mit 2,4 Tonnen Nachschub für die Internationale Raumstation ISS an Bord war kurz nach dem Start vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan in rund 190 Kilometern Höhe „zerstört“ worden,  wie es heißt. Die Ursache ist noch unklar. Vermutet wird ein Fehler in der dritten Stufe der Sojus-U-Trägerrakete oder im Frachter selbst.

Experten gehen davon aus,  dass maximal zehn Prozent der Trümmer des gut sieben Tonnen schweren unbemannten Raumschiffs die Erde erreicht haben. Das Gros sei in den dichten Schichten der Atmosphäre verglüht. An der Fundstelle des Trümmerteils seien keine Gefahren für Menschen oder Umweltverschmutzungen registriert worden.

Bei dem Absturz gingen wichtige Versorgungsgüter,  Ausrüstungen und wissenschaftliche Apparaturen sowie auch persönliche Festtagsgeschenke für die sechsköpfige russisch-amerikanisch-französische ISS-Besatzung verloren. Die Station verfügt aber über genügend Lebensmittelreserven bis zum Start des nächsten Progress-Frachters,  der derzeit noch für den 2. Februar geplant ist. Die Wissenschaft beklagt allerdings heftig den Verlust eines neuen,  500.000 Dollar teuren Weltraumgewächshauses,  in dem Paprika,  Weizen und Salat gezogen werden sollten.

© Gerhard Kowalski

 

Erstes Trümmerteil des abgestürzten russischen Progress-Frachters geborgen – TASS: Absturzursache Notabschaltung der dritten Raketenstufe (Update)

Credit:AO Russische Kosmische Systeme

Credit:AO Russische Kosmische Systeme

Krasnojarsk,  7. Dezember 2016 — Das erste Trümmerteil des am 1. Dezember abgestürzten russischen Frachtraumschiffes Progress MS-04 ist westlich der Stadt Kysyl in der südsibirischen Republik Tuwa geboren worden. Es werde derzeit von Spezialisten des Staatskonzern GK Roskosmos untersucht,  melden russische Medien am Mittwoch. Weitere Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.

Die Bewohner der Gebirgsgegend wurden aufgerufen,  mögliche weitere Fundstücke nicht zu berühren. Die Fachleute wollen anhand der Fundorte Untersuchungen zu den ballistischen Absturzparametern der Trümmer anstellen.

Der Frachter mit 2,4 Tonnen Nachschub für die Internationale Raumstation ISS an Bord war kurz nach dem Start vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan in rund 190 Kilometern Höhe „zerstört“ worden,  wie es heißt. Die Ursache ist noch unklar. Vermutet wird ein Fehler in der dritten Stufe der Sojus-U-Trägerrakete oder im Frachter selbst. Roskosmos hat mitgeteilt,  ein Ergebnis der Untersuchungskommission werde nicht vor dem 20. Dezember erwartet. Inzwischen meldete die Nachrichtenagentur TASS am Mittwoch unter Berufung auf das Flugleitzentrum (ZUP) in Koroljow bei Moskau,  Progress MS-04 sei nicht auf seine vorausberechnete Umlaufbahn gelangt, weil die dritte Raketenstufe „notabgeschaltet“ worden sei.

Experten gehen davon aus,  dass maximal zehn Prozent der Trümmer des gut sieben Tonnen schweren unbemannten Raumschiffs die Erde erreicht haben. Das Gros sei in den dichten Schichten der Atmosphäre verglüht. An der Fundstelle des Trümmerteils seien keine Gefahren für Menschen oder Umweltverschmutzungen registriert worden.

Bei dem Absturz gingen wichtige Versorgungsgüter, Ausrüstungen und wissenschaftliche Apparaturen sowie auch persönliche Festtagsgeschenke für die sechsköpfige russisch-amerikanisch-französische ISS-Besatzung verloren. Die Station verfügt aber über genügend Lebensmittelreserven bis zum Start des nächsten Progress-Frachters,  der derzeit noch für den 2. Februar geplant ist. Die Wissenschaft beklagt allerdings heftig den Verlust eines neuen,  500.000 Dollar teuren Weltraumgewächshauses,  in dem Paprika,  Weizen und Salat gezogen werden sollten.

© Gerhard Kowalski

Europäische Vega-Rakete bringt türkischen Satelliten ins All

 

Credit:ESA

Credit:ESA

Kourou,  5. Dezember 2016 –  Eine leichte europäische Vega-Trägerrakete hat am Montag einen türkischen Erdbeobachtungssatelliten ins All gebracht. GÖKTÜRK-1 stieg um 14.51 Uhr deutscher Zeit vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana auf,  teilte die Betreiberorganisation Arianespace auf.

Es war dies der zehnte Start von Arianespace 2016 und der achte in Serie einer Vega. Weitere acht Aufträge für den Träger stehen im Auftragsbuch des Unternehmens.

© Gerhard Kowalski

NASA schlägt Russland fünf Ein-Jahres-Flüge in der ISS vor – IMBP-Chef unterstützt die Initiative

 

nasa-logoMoskau, 5. Dezember 2016 —  Die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA hat Russland die gemeinsame Durchführung von weiteren fünf Ein-Jahres-Flügen in der Internationalen Raumstation ISS vorgeschlagen. Eine Kommission seiner Behörde habe einstimmig die Effektivität solcher Langzeitmissionen bekräftigt, sagte der NASA-Vertreter John Charles am Montag auf einer Konferenz zur Weltraummedizin in Moskau. Für die Vorbereitung sollten insgesamt 20 Astronauten und Kosmonauten ausgewählt werden.

Der Direktor des Moskauer Instituts für Medizinisch-Biologische Probleme (IMBP), Oleg Orlow,  sagte,  die russische Seite unterstütze dieses Initiative. Das Programm für solche Flüge müsse aber mehr als beim ersten gemeinsamen Ein-Jahres-Flug 2015/16 auf die interplanetare Problematik ausgerichtet und stärker mit diesbezüglichen Experimenten am Boden verknüpft werden.

Am 2. März 2016 waren der Russe Michail Kornijenko und der Amerikaner Scott Kelly nach 11 Monaten von der ersten Jahres-Mission zur Erde zurückgekehrt. Mit 340 Tagen am Stück im All stellte Kelly dabei einen nationalen Rekord auf.

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Nach Progress-Absturz: Untersuchungskommission will Ergebnisse nach dem 20. Dezember veröffentlichen

Roskosmos KG LogoMoskau, 3. Dezember  2016 –  Die Kommission zur Untersuchung des Absturzes der russischen Sojus-U-Trägerrakate mit dem Frachtraumschiff Progress MS-04 vom Donnerstag will ihre Ergebnisse nach dem 20. Dezember veröffentlichen. Das kündigte der Staatskonzern GK Roskosmos am Samstag in Moskau an. In dem Kommunique heißt es ferner, die Kommission werde von Roskosmos-Generaldirektor Igor Komarow persönlich geleitet. Sein 1. Stellvertreter Alexander Iwanow sei gleichzeitig stellvertretender Kommissionsvorsitzender.

Die Rakete und das Raumschiff seien mit umgerechnet etwa 30 Millionen Euro versichert gewesen,  wird weiter mitgeteilt. Die Versicherungssumme sei nach der Klärung der Ursache der Havarie fällig.

Die Rakete mit dem Raumschiff an der Spitze war am Donnerstagnachmittag deutscher Zeit mit 2,4 Tonnen Nachschub an Bord vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Die Ankopplung von Progress MS-04 war für den (heutigen) Samstag geplant.

383 Sekunden nach dem problemlosen Abheben war die Verbindung zu dem Raumschiff plötzlich abgebrochen. Wenig später stellte sich heraus,  dass der Frachter aus rund 190 Kilometern Höhe über Südsibirien abgestürzt ist. Jene Teile,  die dabei nicht in den dichten Schichten der Atmosphäre verglühten, schlugen in einem nahezu menschenleeren und gebirgigen Gebiet der Republik Tuwa auf.

Der Frachter sollte Treibstoff,  Lebensmittel,  Ersatzteile,  wissenschaftliche Geräte,  Kleidung,  Medikamente,  eine Orangerie,  einen neuen Ausstiegsskaphander,  Verbrauchsmaterial und Hygieneartikel zur Station bringen. Zudem waren für die sechsköpfige russisch-amerikanisch-französische Besatzung zu den bevorstehenden Festtagen frisches Obst sowie Post und Päckchen ihrer Lieben an Bord.

In der Orangerie Lada-2 sollten süßer Paprika,  Weizen und Salat gezogen werden. Der erste Außenbordskaphander der neuen Generation Orlan-MKS (MKS ist die russische Abkürzung für ISS) verfügt über ein automatisches Klimakontroll-System. Er kann 20 Mal eingesetzt werden –  fünfmal mehr als sein Vorgänger Orlan-MK.

Inzwischen haben die anderen ISS-Partner Russland angeboten,   Versorgungsgüter mit zur ISS zu nehmen. Ob das schon in der nächsten Zeit möglich sein wird, war nicht zu erfahren. Denn in wenigen Tagen fliegt ein japanischer Frachter zur Station.

Indes gehen in den russischen Medien  die Spekulationen über die Absturzursache weiter. Bislang konzentrierten sich die Meinungen auf einen Schaden am Triebwerk der dritten Stufe der Trägerrakete. Am Wochenende kam nun die Version hinzu,  dass die Havarie möglicherweise vom Frachter selbst ausging,  der sich bereits von der Stufe gelöst hatte.

© Gerhard Kowalski

DLR zur ESA-Ministerratskonferenz: Deutschland zeichnet rund 2 Milliarden Euro für Raumfahrtprojekte

Logo DLRKöln,  2. Dezember 2016 —   Deutschland hat auf der ESA-Ministerratstagung in Luzern für rund 2 Milliarden Euro Raumfahrtprojekte gezeichnet. Damit sei die Bundesrepublik der stärkste Beitragszahler,  teilte das Deutsche Zentrum für  Luft- und Raumfahrt (DLR) am Freitag in Köln mit.

Im Einzelnen seien rund 867 Millionen Euro für die ESA-Pflichtprogramme gezeichnet worden. Dazu zählten neben dem allgemeinen Haushalt das Wissenschaftsprogramm und der Europäische Weltraumbahnhof in Kourou (Französisch-Guyana). Rund 1,2 Milliarden Euro des deutschen Beitrags entfielen auf die so genannten optionalen Programme,  hieß es weiter. Konkret gehe es um rund 300 Millionen Euro für Erdbeobachtung, rund 160 Millionen Euro für Telekommunikation, rund 63 Millionen Euro für Technologieprogramme, rund 346 Millionen Euro für die Fortführung des Betriebs der Internationalen Raumstation ISS bis 2019 und um rund 88 Millionen Euro für die Forschung unter Weltraumbedingungen, also vor allem die Forschung auf der ISS. Zudem unterstütze Deutschland in einer politischen Deklaration die Fortsetzung des ISS-Betriebs bis 2024.

© Gerhard Kowalski