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Die ILA Berlin Air Show findet vom 25. bis 29. April 2018 auf dem Berlin ExpoCenter Airport statt

ILABerlin,  24. Februar 2017 —  Die nächste ILA Berlin Air Show findet vom 25. bis 29. April 2018 auf dem Berlin ExpoCenter Airport statt. Die drei ersten Tage sind Fachbesuchern vorbehalten. Am Wochenende ist die Messe auch für das Publikum geöffnet. Im Fokus der ILA stehen Innovationen, neue Technologien und Nachhaltigkeit. Damit wird das 2016 erfolgreich eingeführte Konzept konsequent weiter entwickelt,  wie die Veranstalter am Freitag mitteilten.

Zu den Ausstellungsschwerpunkten der ILA 2018 zählen unter anderem Aviation,  SpaceDefense & Security sowie das International Suppliers Center ISC. Wesentlicher Bestandteil ist ein hochkarätiges Konferenzprogramm zu aktuellen Themen und künftigen Herausforderungen der Aerospace-Branche.

© Gerhard Kowalski

Liebe Besucher meiner Homepage!

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Wie doch die Zeit vergeht! Ich möchte mich auf diesem Wege bei Ihnen/Euch recht herzlich für die zahlreichen Glückwünsche zu meinem 75. Geburtstag bedanken.

Ich habe mich sehr darüber gefreut.

 

Ihr/Euer

Gerhard Kowalski

 

PS:

Das Foto stammt vom 25. August 1978. Ich stehe im Abgaskanal von Juri Gagarins Rampe in Baikonur und habe Sigmund Jähns Sojus 31 auf der Hand, mit der er einen Tag später mit Waleri Bykowski zur Raumstation Salut 6 gestartet ist.

 

 

Russischer Frachter bringt 2,5 Tonnen Nachschub zur ISS — Kundschafterfilme für die Kosmonauten

Credit:AO Russische Kosmische Systeme

Credit:AO Russische Kosmische Systeme

Koroljow,  24. Februar 2017 —  Der russische Frachter Progress MS-05 hat am Freitag mit 2,5 Tonnen Nachschub an der Internationalen Raumstation ISS angelegt. Die automatische Kopplung am Pirs-Modul habe um 9.30 Uhr deutscher Zeit über dem Südpazik stattgefunden,  meldete das Flugleitzentrum (ZUP) in Koroljow bei Moskau.

Die Sojus-U-Trägerrakete mit dem Raumschiff an der Spitze war am Mittwoch vom tief verschneiten Kosmodrom Baikonur in Kasachstan aufgestiegen.  Es war dies zugleich der letzte Start einer Sojus-Rakete der U-Version.

Progress MS-05 bringt unter anderem Treibstoff,  Trinkwasser,  Lebensmittel,  frisches Obst,  medizinisches und Verbrauchsmaterial sowie wissenschaftliche Ausrüstungen auf die Umlaufbahn. An Bord sind ferner ein neuer Ausstiegsskaphander Orlan-MKS (MKS steht für ISS) und Päckchen für die sechsköpfige russisch-amerikanisch-europäische Besatzung. Die russischen Kosmonauten Andrej Borissenko,  Sergej Ryshikow und Oleg Nowizki dürfen sich zudem auf ein Paket mit Filmen über berühmte sowjetische „Aufklärer“ freuen. Es wurde speziell für sie vom Auslandsgeheimdienst SWR als Geschenk zum Tag der Heimatverteidiger,  dem früheren Tag der Sowjetarmee, zusammengestellt,  der traditionell am 23. Februar begangen wird.

Die robusten Sojus-U-Trägerraketen wurden 1973 in Dienst gestellt. Sie sind seitdem 788 Mal gestartet. 22 Starts davon schlugen fehl.

© Gerhard Kowalski

US-Frachter Dragon erreicht im zweiten Anlauf die ISS

Credit:NASA

Credit:NASA

Houston,  23. Februar 2017 —  Das private US-Raumschiff Dragon hat am Donnerstag im zweiten Anlauf die Internationale Raumstation ISS erreicht. Es wurde um 11.44 Uhr deutscher Zeit von dem französischen ESA-Astronauten Thomas Pesquet mit dem kanadischen Roboterarm „eingefangen“ und um 14.12 Uhr am Harmony-Modul verankert, meldet die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA aus Houston (Texas). Ein erster Kopplungsversuch musste am Mittwoch rund drei Kilometer vor dem Ziel wegen Problemen mit dem GPS-System abgebrochen werden.

Dragon war am Sonntagnachmittag vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida) an der Spitze einer Falcon 9-Trägerrakete gestartet. Der Frachter bringt bei seiner 10. ISS-Versorgungsmission 2,7 Tonnen Proviant und wissenschaftliche Ausrüstungen auf die Umlaufbahn und kehrt nach etwa einem Monat mit Forschungsergebnissen und ausrangierter Technik wieder zur Erde zurück.

© Gerhard Kowalski

Dragon-Andockmanöver an ISS verschoben

Credit:NASA

Credit:NASA

Houston,  22. Februar 2017 —  Das für den heutigen Mittwoch geplante Andockmanöver der Dragon-Kapsel an die Internationale Raumstation ISS ist verschoben worden. Die Spezialisten arbeiteten nun daran, das Manöver zu wiederholen,  teilte die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA mit. Ein Grund für die Verschiebung wurde nicht genannt. Das Webportal NASAspaceFlight.com sprach indes von einem Problem mit dem Satellitennavigationssystem GPS beim Anflug.

Der private Frachter soll 2,7 Tonnen Nachschub zur ISS bringen. Er war am Sonntagnachmittag vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida) an der Spitze einer Falcon 9-Trägerrakete gestartet.

© Gerhard Kowalski

 

 

Russischer Frachter mit 2,5 Tonnen Nachschub zur ISS gestartet – Kopplung am Freitag

Credit:GK Roskosmos

Credit:GK Roskosmos

Baikonur,  22. Februar 2017 —  Russland hat am Mittwoch ein Frachtraumschiff mit 2,5 Tonnen Nachschub auf die Reise zur Internationalen Raumstation ISS geschickt. Die Sojus-U-Trägerrakete mit Progress MS-05 an der Spitze stieg um 6.58 Uhr deutscher Zeit vom tief verschneiten Kosmodrom Baikonur in Kasachstan auf. Die Ankopplung ist für Freitag um 9.34 Uhr am Pirs-Modul geplant. Es war dies zugleich der letzte Start einer Sojus-Rakete der U-Version.

Progress MS-05 bringt unter anderem Treibstoff,  Trinkwasser,  Lebensmittel,  frisches Obst,  medizinisches und Verbrauchsmaterial sowie wissenschaftliche Ausrüstungen auf die Umlaufbahn. An Bord sind ferner ein neuer Ausstiegsskaphander Orlan-MKS (MKS steht für ISS) und Päckchen für die sechsköpfige russisch-amerikanisch-europäische Besatzung.

Die robusten Sojus-U-Träger wurden 1973 in Dienst gestellt. Sie sind seitdem 788 Mal gestartet. 22 Starts davon waren Fehlschläge.

© Gerhard Kowalski

Privater US-Frachter mit Nachschub auf dem Weg zur ISS

Credit:NASA

Credit:NASA

Cape Canaveral,  19. Februar 2017 —  Ein privates US-Frachtraumschiff mit 2,7 Tonnen Nachschub an Bord ist auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS. Die Dragon-Kapsel von der Firma SpaceX hob am Sonntagnachmittag um 15.39 Uhr deutscher Zeit im zweiten Anlauf vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida) an der Spitze einer Falcon 9-Trägerrakete ab. Ein erster Startversuch musste am Samstag nur wenige Sekunden vor dem Abheben wegen eines technischen Problems an der zweiten Raketenstufe abgebrochen werden.

Es ist dies der 12. Start des Frachters und seine 10. Versorgungsmission zur ISS im Auftrag der US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA. Dragon bringt unter anderem Proviant und wissenschaftliche Ausrüstungen auf die Umlaufbahn und kehrt nach etwa einem Monat mit Forschungsergebnissen und ausrangierter Technik wieder zur Erde zurück.

Der Start erfolgte erstmals vom umgebauten historischen Komplex 39A, von dem einst die Apollo-Raumschiffe und später dann die Space Shuttles abhoben.

Acht Minuten nach dem Start setzte die wiederverwendbare erste Raketenstufe weich in der Landezone 1 des Kennedy Space Centers auf.

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NASA bereitet Reserveplan für ISS-Zubringerflüge vor

 

nasa-logoWashington,  18. Februar  —  Die US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA bereitet einen Reserveplan für die künftigen kommerziellen Zubringer-Missionen zur Internationalen Raumstation ISS vor. Damit wolle man für den Fall vorsorgen,  dass die privaten bemannten Raumschiffe,  mit denen die US-Astronauten nach 2018 zur ISS fliegen sollen,  nicht rechtzeitig zur Verfügung stehen,  teilte NASA-Manager William Gerstenmaier mit.

Wie verlautete, verzögert sich die Zertifizierung der Raumschiffe von Boeing und SpaceX um mindestens 14 beziehungsweise 15 Monate. Indes läuft der Mitnahmevertrag der NASA mit den Russen 2018 ab.  Da die Plätze in den Sojus-Raumschiffen traditionell drei Jahre im Voraus gebucht werden müssen, wäre der Bestelltermin bereits abgelaufen.

Die NASA und der Staatskonzern GK Roskosmos erörtern deshalb derzeit unter anderem eine neue gemeinsame Jahres-Mission in der Station, die Ende 2018 beginnen würde. Dadurch könnten die USA auf ihren ISS-Platz Mitte 2019 verzichten

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DLR und Airbus unterzeichnen Vertrag für Umweltsatelliten MERLIN

Logo DLROttobrunn,  17. Februar 2017  —  Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Airbus Defence &  Space GmbH haben am Freitag in Ottobrunn den Industrievertrag für die Konstruktions- und Bauphase des deutsch-französischen Klimasatelliten MERLIN (Methane Remote Sensing LIDAR Mission) unterzeichnet. Diese Kleinsatellitenmission soll ab 2021 die Methankonzentration in der Erdatmosphäre mit einer bislang unerreichten Genauigkeit messen und damit zur Ursachenforschung des Klimawandels beitragen.

Der Vertrag umfasst die Entwicklung und den Bau des so genannten Methan-LIDAR (LIght Detection And Ranging). Herzstück des deutschen Messinstruments ist ein Laser, der kurze Lichtpulse in zwei unterschiedlichen Wellenlängen aussenden kann und dadurch unabhängig vom Sonnenlicht die Methankonzentration auf allen Breitengraden sehr präzise misst.

„Weltraummissionen wie MERLIN messen Spurengase in unserer Atmosphäre und helfen so dabei, die Veränderungen unseres Klima besser zu verstehen – ein wesentlicher Baustein für die Umsetzung der Pariser Klimaverträge der UN“, sagte Gerd Gruppe, DLR-Vorstand für das Raumfahrtmanagement. Methan sei ein besonders starkes Treibhausgas. Seine Klimawirkung sei 25-mal stärker als die von Kohlenstoffdioxid (CO2). „Und obwohl die Konzentration von Methan deutlich kleiner als die von CO2 ist, trägt Methan schon heute mit etwa 20 Prozent zur globalen Klimaerwärmung bei. Wirkungsvolle Maßnahmen zum Klimaschutz müssen daher Methan einbeziehen“, betonte Gruppe.

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Airbus Defence & Space erhält ESA-Auftrag für zweites Europäisches Servicemodul für Orion-Raumkapsel

Credit:NASA

Credit:NASA

Bremen,  16. Februar 2017 —  Das Raumfahrtunternehmen Airbus Defence &Space hat am Donnerstag in Bremen mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA den Vertrag für den Bau des zweiten Europäischen Servicemoduls (ESM) für das NASA-Raumfahrzeug Orion unterzeichnet. Der Vertrag hat ein Volumen von rund 200 Millionen Euro. Das ESM ist ein Schlüsselelement von Orion, das erstmals seit dem Ende des Apollo-Programms Astronauten über die erdnahe Umlaufbahn hinaus befördern wird.

Das Modul ist für Antrieb, Energie und Thermalkontrolle zuständig und wird die Astronauten auf ihren Missionen zum Mond und Mars mit Wasser und Sauerstoff versorgen. Die ESA hatte Airbus Defence &Space im November 2014 als Hauptauftragnehmer für die Entwicklung und den Bau des ersten ESM ausgewählt.

Das Modul besteht aus mehr als 20.000 Komponenten. Die Integration des ersten Flugmodells ist seit Mai 2016 in vollem Gange, der Integrationsstart des zweiten ist für Mitte nächsten Jahres geplant.

Die erste Mission wird unbemannt sein und Orion auf eine Entfernung von mehr als 64.000 Kilometern über den Mond hinaus bringen, um die Leistungsfähigkeit des Raumfahrzeugs zu demonstrieren. Die erste bemannte Mission soll nach der jetzigen Planung 2021 erfolgen.

Das ESM ist ein Zylinder mit einer Höhe und einem Durchmesser von etwa vier Metern und einem Gesamtgewicht von etwas mehr als 13 Tonnen. Es verfügt über einen vierflügligen Solargenerator mit 19 Metern Spannweite, der genug Energie liefert, um zwei Haushalte mit Strom zu versorgen. Die 8,6 Tonnen Treibstoff des Moduls versorgen ein Haupttriebwerk und 32 kleinere Antriebe.

© Gerhard Kowalski