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Trump-Administration kürzt NASA-Budget

nasaWashington,  17. März 2017 —  Der Haushaltsentwurf der USA für das kommende Fiskaljahr sieht eine Kürzung der Mittel für die Luft- und Raumfahrtbehörde NASA um 0,8 Prozent auf 19,1 Milliarden Dollar vor. Daraufhin hat die NASA jetzt ihre neue Prioritätenliste vorgestellt. Ganz vorn rangiert dabei der Ausbau der öffentlich-privaten Partnerschaften als Grundlage für die künftigen zivilen Raumfahrtaktivitäten. Dazu gehört unter anderem die Schaffung neuer Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Industrie bei Raumstationen und der Entwicklung und Kommerzialisierung neuer Raumfahrttechnologien.

3,7 Milliarden Dollar sind für die weitere Entwicklung des neuen bemannten Raumschiffes Orion,  des Startsystems SLS und der entsprechenden Bodeneinrichtungen für die Entsendung von Astronauten in die Tiefen des Alls vorgesehen. Große Aufmerksamkeit gilt ferner der Erhöhung der Cybersicherheit. Geschlossen werden dagegen vier Erderkundungsprogramme. Zudem werden die Mittel für die Erziehungsarbeit gekürzt.

Der Haushaltsentwurf muss noch vom Kongress beschlossen werden.

© Gerhard Kowalski

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