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Sojus-Fehlstart:   Havarie-Kommission schließt Fehler an der Rakete und beim Bodensegment aus –   Nächste Starts des Trägers nicht gefährdet

Credit:GK Roskosmos

Moskau,  1. Dezember 2017 —   Die Havarie-Kommission zur Untersuchung des Fehlstarts der Sojus-2.1b-Trägerrakete mit dem Satelliten Meteor-M Nr. 2-1 und 18 Nano-Sputniks vom Dienstag hat auf ihrer Sitzung am Freitag die Ursache für den Absturz der Satelliten noch nicht benennen können. Sie habe aber festgestellt,  dass die Trägerrakete und die Bodeninfrastruktur des Kosmodroms Wostotschny im Amur-Gebiet einwandfrei funktioniert haben,  teilte die GK Roskosmos mit.

Die Fregat-Oberstufe mit den Satelliten sei nach der Abtrennung von der dritten Raketenstufe planmäßig auf ihre Flugbahn gebracht worden.

Die Berechnungen hätten ergeben,  dass die Oberstufe höchstwahrscheinlich im nördlichen Teil des Atlantiks abgestürzt ist. Es werde weiter nach der Ursache dafür gesucht.

Die nächste Sitzung findet am 12. Dezember statt,  hieß es weiter. Die anderen geplanten Sojus-2-Starts dürften aber durchgeführt werden. Damit gibt es auch  grünes Licht für den Start der Rakete am 22. Dezember in Wostotschny,  bei dem auch vier Nano-Satelliten der Technischen Universität Berlin (TUB) ins All geschossen werden sollen.

© Gerhard Kowalski

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