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Russischer Frachter bringt 2,5 Tonnen Nachschub zur ISS

Credit:GK Roskosmos

Koroljow,   18. November 2018  —   Das russische Frachtraumschiff Progress MS-10 hat am Sonntag rund 2,5 Tonnen Nachschub zur Internationalen Raumstation ISS. gebracht. Es legte pünktlich um 20.28 Uhr deutscher Zeit automatisch an der Station an,  teilte das Flugleitzentrum (ZUP) in Koroljow bei Moskau mit. Der Transporter war am Freitagabend an der Spitze einer Sojus-FG-Trägerrakete vom Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) gestartet.

Progress MS-10 bringt unter anderem Lebensmittel,  Treibstoff,  Atemluft,  Ersatzteile,  Verbrauchsmaterial und Geschenke für die dreiköpfige Besatzung auf die Umlaufbahn. Derzeit arbeiten dort unter dem Kommando des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst noch die Amerikanerin Serena Aunon-Chancellor und der Russe Sergej Prokopjew,  der auch die Ankopplung an das Swesda-Modul überwacht hat.

Eigentlich sollte der Frachter bereits am 30. Oktober zur ISS fliegen. Der Start musste aber verschoben werden,  weil am 11. Oktober die Sojus-FG-Trägerrakete des bemannten Raumschiffs Sojus MS-10 versagte. Die Raumfahrer Alexej Owtschinin (Russland) und Nick Hague (USA) überlebten das Unglück,  weil das Rettungssystem der Rakete perfekt funktionierte.

Inzwischen wurde der Fehler an der Sojus-Trägerrakete behoben. Sie ist im Vorfeld des Freitagstarts dreimal fehlerfrei unbemannt geflogen –   zweimal vom nordrussischen Militärkosmodrom Plessezk und einmal vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana.

© Gerhard Kowalski

 

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