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Erster Beton für Angara-Startrampe in Wostotschny gegossen

Credit:GK Roskosmos

Moskau,  2. September 2019 —  Auf dem neuen russischen Kosmodrom Wostotschny  im Amur-Gebiet sind am Montag die ersten 1.500 Tonnen Beton für die Startrampe der neuen schweren Trägerrakete Angara gegossen worden. Wie Moskauer Medien aus diesem Anlass berichten,  soll die Rampe 2022 fertig sein,  so dass der erste Start von hier ein Jahr später stattfinden kann.

Die Angara soll die Proton ablösen,  die noch mit Hydrazin fliegt und somit ein Umweltrisiko birgt. Der neue Träger soll in der schweren Version bis zu 37,5 Tonnen Nutzlast in eine niedrige Erdumlaufbahn hieven können. Zudem ist eine leichte Version geplant. Auf die ursprünglich auch angedachte mittlere Version wird indes verzichtet,  weil diese Rolle die neue Sojus-5 übernehmen soll,  die für das neue bemannte Raumschiff Federazija entwickelt wird.

Das angeblich zu langsame Tempo an der zweiten Ausbaustufe von Wostotschny nach der Sojus-2-Rampe (Foto)  wird derzeit heftig vom zuständigen Vizepremier Juri Borissow kritisiert. Der Chef der GK Roskosmos,  Dmitri Rogosin,  hielt dagegen,  trotz der sintflutartigen Regenfälle im Sommer liege man im Plan. Zum Wochenende wird Präsident Wladimir Putin auf der Prestigebaustelle erwartet.

© Gerhard Kowalski

 

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