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Start des russischen Wissenschaftlich-Energetischen Moduls verzögert sich weiter

Credit:RKK Energija

Moskau,  18. November 2019 —   Der Start des Wissenschaftlich-Energetischen Moduls (NEM)  für das russische Segment der Internationalen Raumstation ISS verzögert sich weiter. Es soll nun 2023 auf die Umlaufbahn gebracht werden und damit das Segment vollenden,  wie aus Dokumenten der RKK Energija hervorgeht. Ursprünglich waren zwei solcher Module geplant,  die 2014 und 2015 zur Verfügung stehen sollten. Später wurde auf eines davon verzichtet, dessen Start sich immer wieder verzögerte. Zuletzt war von 2022 die Rede.

Zuvor sollen noch das Labormodul Nauka (Wissenschaft/2020)  und das Kopplungsmodul Pritschal (Anlegestelle/2021)  die ISS ergänzen.

Das NEM wird vor allem medizinische Ausrüstungen und Trainingsgeräte für die Kosmonauten beherbergen. Zudem erhält es ein „Kraftwerk“  mit einer mittleren Jahresproduktion von 18 Kilowatt Strom.

Das russische Segment besteht derzeit aus fünf, das amerikanische aus zehn  Modulen.

© Gerhard Kowalski

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