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Festtagsversorgung der ISS-Besatzung gesichert –  Russischer Frachter bringt 2,5 Tonnen Nachschub auf die Umlaufbahn

Credit:GK Roskosmos

Moskau,  9. Dezember 2019 –  Nach dreitägiger Verfolgungsjagd hat das russische Frachtraumschiff Progress MS-13 mit 2,5 Tonnen Nachschub am Montag um 11.35 Uhr deutscher Zeit problemlos automatisch an der Internationalen Raumstation ISS  angelegt. Damit ist die Festtagsversorgung der sechsköpfigen amerikanisch-russisch-italienischen Besatzung gesichert. Dazu gehören frische Äpfel,  Grapefruits,  Apfelsinen,  Limonen,  Zwiebeln und Knoblauch sowie Feigen,  Datteln,  Moosbeeren,  Honig,  Schokolade und viel Konfekt. Schwarzer Kaviar fehlt allerdings diesmal für die Kosmonauten und Astronauten,  wie das Moskauer Institut für Medizinisch-Biologische Probleme (IMBP)  ohne Angabe von Gründen mitteilte. Die Frauen und Männer können sich auch über persönliche Geschenkpakete von ihren Lieben freuen.

Der Frachter hat zudem Treibstoff,  Trinkwasser,  Sauerstoff,  Experimente,  ein Ersatzband für das defekte Laufbahn,  Verbrauchsmaterialien und einen Computer für die Steuerung des deutsch-russischen ICARUS-Projekts zur Tierbeobachtung aus dem All an Bord.

Progress MS-13 war der 21. Start Russlands in diesem Jahr. Weitere vier sollen noch in Plessezk,  Baikonur und Kourou (Französisch-Guyana) folgen. Seit 1978 wurden damit 165 russische Frachter in den Weltraum geschickt. Drei davon erreichten 2011,  2015 und 2016 ihr Ziel,  die ISS,  nicht,  weil die Trägerrakete versagte.

© Gerhard Kowalski

 

 

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