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Russland begeht 65. Jahrestag von Baikonur

Credit:GK Roskosmos

Moskau,  12. Februar 2020 —  Russland hat am Mittwoch den 65. Jahrestag des Kosmodroms Baikonur begangen. Am 12. Februar 1955 hatte der Ministerrat der damaligen Sowjetunion beschlossen,  hier ein Testgelände für interkontinentale ballistische Raketen zu schaffen. Von hier flogen im Oktober 1957 bzw.  im April 1961 mit Sputnik der erste künstliche Erdsatellit und mit Juri Gagarin der erste Mensch ins All. Nach dem Zerfall der UdSSR gehört das Kosmodrom zu Kasachstan und wurde für 115 Millionen Dollar pro Jahr bis 2050 gepachtet.

Bisher sind nach offiziellen Angaben von den fünf Startkomplexen rund 5.000 Raketen aufgestiegen. In diesem Jahr sind hier etwa 18 Starts geplant,  sagte GK Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin am Mittwoch. Gut noch einmal so viel finden in Wostotschny, Plessezk und Kourou (Französisch-Guyana) statt.

Das administrative Zentrum des Kosmodroms heißt erst seit 1995 Baikonur. Zuvor figurierte es zum Teil unter Geheimnamen wie Polygon Nr. 5,  Stadion,  Swjosdograd, Leninskij oder Leninsk.

© Gerhard Kowalski

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