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Leck in der ISS macht wieder von sich reden

Credit:GK Roskosmos

Moskau,  28. Dezember 2020 —   Schöne nachträgliche Bescherung in der Internationalen Raumstation ISS. Das Leck im russischen Swesda-Modul,  das schon geschlossen schien, macht wieder von sich reden,  wie aus dem Funkverkehr der Besatzung hervorgeht. Der Luftdruck in der Übergangssektion des Moduls,  die für 18 Stunden hermetisch abgeriegelt worden war,  sei von 730 auf 620 Millimeter Quecksilbersäule gefallen, meldete der russische Kosmonaut Sergej Ryshikow an das Flugleitzentrum (ZUP) in Koroljow bei Moskau.

Das Leck war im September 2019 entdeckt worden. Versuche,  es mit mit Bordmitteln zu schließen,  schlugen bislang fehl. Im Februar soll nun mit dem Frachtraumschiff Progress MS-16 ein Reparatur-Kit auf die Umlaufbahn kommen.

© Gerhard Kowalski

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