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Deutscher Kleinsatellit SOMP2b testet neue Technologien im Weltall

Credit:  DLR/TU Dresden

Köln,  24. Januar 2021 —  Der deutsche Kleinsatellit SOMP2b ist am Sonntag im vierten Anlauf erfolgreich gestartet worden. Er stieg zusammen mit der Rekordzahl von 142 weiteren Satelliten diverser Kunden um 16:00 Uhr deutscher Zeit an der Spitze einer Falcon 9-Rakete von SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida auf. Die vorangegangenen Startversuche mussten unter anderem wegen schlechten Wetters abgesagt werden.

Ein wesentliches Ziel der Mission sei der Nachweis,  dass durchaus maßgebliche Forschung im wissenschaftlichen wie auch technologischen Bereich mit solchen Satelliten geleistet werden kann,  teilte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln mit.

„Zwei der größten Vorteile von Kleinsatelliten sind die verhältnismäßig kurzen Vorbereitungszeiten und die geringen Kosten bei der Entwicklung,  aber auch beim Start“,  betonte Markus Wagener,  Leiter des Kleinsatelliten-Programms im DLR-Raumfahrtmanagement. An Bord des SOMP2b-Satelliten der Technischen Universität Dresden befinden sich drei Experimente zur Atmosphärenforschung und Erprobung von Raumfahrttechnik.

Neben SOMP2b brachte die Falcon 9 auch den Kleinsatelliten PIXL-1 mit dem DLR-Laserterminal OSIRIS4CubeSat/CubeLCT in den Orbit.

© Gerhard Kowalski

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