Rogosin: Viele Bewerber um eine Tätigkeit bei der GK Roskosmos durch Lügendetektor “ausgesiebt“

Credit: GK Roskosmos

Moskau, 25. August 2021 —  Die GK Roskosmos setzt bei der Überprüfung von Bewerbern um eine Führungsposition in der Behörde selbst und ihren Unternehmen offenbar erfolgreich Lügendetektoren ein. Das Ergebnis des „Aussiebens“ sei „erheblich, groß“, sagte Amtschef Dmitri Rogosin in einem Rundfunkinterview.

Der Einsatz der Lügendetektoren sei erforderlich, um herauszubekommen, ob jemand ein „Verbrecher“ ist, die „Verteidigung und Sicherheit bestiehlt“ oder bei einem „ausländischen Geheimdienst“ anheuert, betonte Rogosin. Er habe die Methode für all jene eingeführt, deren Ernennung er persönlich bestätigen müsse.

© Gerhard Kowalski

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2 Antworten zu Rogosin: Viele Bewerber um eine Tätigkeit bei der GK Roskosmos durch Lügendetektor “ausgesiebt“

  1. H. Helms sagt:

    Hallo Herr Kowalski,
    ich habe mal dem Berufsskeptiker* aus dem Rcon diesen Link zum gesamten Interview von Echo Moskaus gepostet:
    https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3186.msg517973#msg517973

    (Berufsskeptiker* = der, der behauptet, dass die im Osten ja nicht mal Englisch können …)

    Beste Grüße, Hartmut Helms aus DD (… u.a auch des Arzgebärgschn mächtig )

  2. Gerhard Kowalski sagt:

    Tja, was soll ich dazu sagen? Ich habe die kurze Sache gemacht, während ich mir das lange Gespräch angehört habe. Da ich ja keine offizielle Nachrichtenagentur bin, sondern nur ein kleiner privater Blogger, erlaube ich mir gelegentlich, nur eine Kurzfassung der Quelle zu nennen, was ich in den über 40 Jahren als Korrespondent der DDR-Nachrichtenagentur ADN und ihren Nachfolgern nicht machen konnte. Ich staune, wie genau die Kollegen meine Arbeit verfolgen, kann ihnen aber nicht versprechen, dass ich jetzt ein Quellenfetischist werde. Das bisschen Freiheit nehme ich mir. Ich kann aber versprechen, dass ich für alle meine Sachen eine saubere Quelle in meinen Unterlagen habe. Das gehört bei mir seit nunmehr 55 Jahren zur Berufsehre. Das hat u. a. dafür gesorgt, dass die russische Seite seit dem Ende der UdSSR nur ein einziges Mal bisher Anstoß an meiner Arbeit genommen hat. Und der Hinweis basierte auf einer fehlerhaften Rückübersetzung meines Textes, wie man dann entschuldigend zugab.

    GK

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