RKK Energija lässt Raumschiff für suborbitalen Weltraumtourismus patentieren

Credit: RKK Energija

Moskau, 14. November 2021 – Russland will offenbar nach amerikanischem Vorbild groß in den suborbitalen Weltraumtourismus einsteigen. So habe sich die RKK Energija ein suborbitales Raumschiff für Flüge von Weltraumtouristen und für Fallschirmsprünge aus bis zu 100 Kilometern Höhe patentieren lassen, meldet die Moskauer Nachrichtenagentur TASS am Sonntag unter Berufung auf das Patent.

Das mehrfach verwendbare Raumschiff starte und lande vertikal, betont die Agentur. Es befinde sich etwa drei Minuten in der Schwerelosigkeit. In dieser Zeit könnten die Besatzungen in ihren Skaphandern nicht nur über ihren Sitzen, sondern auch mit einer Leine gesichert außerhalb des Raumschiffes „schwimmen“.

© Gerhard Kowalski

Dieser Beitrag wurde unter Raumfahrt veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu RKK Energija lässt Raumschiff für suborbitalen Weltraumtourismus patentieren

  1. Jürgen Nabel sagt:

    Guten Morgen Herr Kowalski,
    es gibt also wieder neue „Sportarten“ für Reiche und Superreiche. Toll, was einem für Geld alles einfällt. Und nach Bungee-Springen das nächst höhere Risiko.
    Machen wir nicht mit!
    Schönen Sonntag
    Jürgen Nabel

  2. Gerhard Kowalski sagt:

    Die Russen können es sich einfach nicht leisten, dieses einträchtige Geschäft den Amerikanern zu überlassen – und das vorrangig aus finanziellen, aber auch aus Prestigegründen.

    GK

  3. Jürgen Nabel sagt:

    Herr Kowalski, das ist irgendwie verständlich, aber bisher ist zum Glück noch nichts passiert. Ich stelle mir vor, was wäre, wenn man eine Mannschaft mit 5-6 Menschen durch einen „dummen“ Unfall verlieren würde. Natürlich fordert das Auto, das um 1900 noch wenige Opfer hatte, heute mehr Leben, aber wenn dies bei solch kostenintensiven „Hobbies“ auch die Regel, oder das Risiko, wird ????

  4. Gerhard Kowalski sagt:

    Raumfahrt ist und bleibt gefährlich, und der nächste Unfall kommt bestimmt irgendwann.
    Die Frage ist nur, wen es trifft. Möglicherweise sind diesmal aber weder die Russen noch die Amerikaner das Opfer.

    GK

  5. Raymond Mortini sagt:

    Ob Fluege mit der New Sheppard wirklich risikoreicher sind als Fluege mit kleinen Cessnas? Gerade diese Woche ist Glen de Vries, Teilnehmer des 2ten bemannten Fluges der NS, bei einem Absturz leider ums Leben gekommen.

  6. Gerhard Kowalski sagt:

    New Shepard scheint mir besonders risikoreich zu sein.

    GK

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.