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Köln, 23. Mai 2022 – Biomasse messen, Ozeane global beobachten, Landwirtschaft nachhaltiger gestalten, die Luftqualität erheben und verbessern, die Eisschmelze an den Polen dokumentieren und Gegenmaßnahmen entwickeln, Satelliten nutzen für Klima- und Krisenmanagement, Erdbeobachtung als Wirtschaftsfaktor und Katalysator für Technologiesprünge – das sind nur einige der Themen, die auf der Agenda des „Living-Planet“-Symposiums der Europäischen Weltraumorganisation ESA stehen, das unter der Co-Gastgeberschaft der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR von Montag bis Freitag erstmals in Deutschland stattfindet. Die Beobachtung der Erde aus dem All mithilfe von Satelliten sei ein wesentlicher Baustein für dauerhaftes, aktives Umwelt- und Klima-Monitoring und daraus abzuleitende Maßnahmen für den globalen und regionalen Umwelt- und Klimaschutz, teilte das DLR am Montag in Köln mit. Mehr als 4.700 Teilnehmer aus 74 Ländern kämen dazu nach Bonn.

„Deutschland gehört zur Weltspitze bei der Entwicklung und Anwendung von Erdbeobachtungstechnologien. Das Symposium ist eine hervorragende Gelegenheit für den internationalen Expertenaustausch zu aktuellen, uns alle betreffende globale Herausforderungen wie Klimaschutz, Ernährungssicherheit oder auch die Umsetzung nachhaltiger Technologien, die wir mithilfe von Erdbeobachtung fokussierter angehen können“, sagt Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. „Wir möchten die Chance nutzen, wichtige umwelt- und klimapolitische Ziele im nationalen und internationalen Umfeld zu platzieren.“ Dabei gehe es um den Schutz der Erde, aber auch um den Schutz des Weltraums – Stichwort Weltraumverschmutzung – durch eine immer stärkere auch kommerzielle Nutzung des Weltalls durch uns Menschen.

(c) Gerhard Kowalski

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