Moskau, 15. Mai 2026 – Die Raketen- und Raumfahrtbranche formiert derzeit stabile Kooperationsketten zur Stärkung der technologischen Souveränität Russlands. Das hat der Generaldirektor des Fonds zur Unterstützung von Projekten der Nationalen Technologischen Initiative (ITI), Wadim Medwedjew, mitgeteilt, meldet die Nachrichtenagentur TASS am Freitag. Dabei gehe es um ein nahtloses System, das vorerst einige hochtechnologische Richtungen wie die Mikroelektronik, die Materialwirtschaft, die chemische Industrie und in einzelnen Fällen auch die Atomtechnologien umfasse. Dieses nationale Projekt namens Kosmos entwickele die technologische Kooperation beginnend mit der Kaderentwicklung über die Projektierung der Serienproduktion bis hin zu den entsprechenden Dienstleistungen.
Als besonders effektiv könne sich dabei das Automatisierungspotential und die Anwendung der Künstlichen Intelligenz im niedrigen Erdorbit erweisen, sagte Medwedjew. Hier könnten neue kommerzielle Dienstleistungen geboren werden. In etwa 7 bis 10 Jahren könne sich die gesamte kosmische Architektur verändern.
