Moskau, 5. Juni 2026 – Russische Privatgesellschaften werden bis 2030 mehr als 400 eigene Satelliten starten. Damit würden dann 90 Prozent der zivilen Satellitenflotte Russlands aus kommerziellen Navigations- und Nachrichtensatelliten bestehen, sagte der Chef der GK Roskosmos, Dmitri Bakanow, auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg, wie die Nachrichtenagentur TASS meldet. Die bemannte Raumfahrt, die nuklearen Energie-Einrichtungen im All und die Militärsatelliten würden aber weiter dem Staat unterstehen.
Bakanow teilte zudem mit, dass die neue Trägerrakete Start-1M sechs- bis achtmal pro Jahr gestartet werden könnte. Sie entstand auf der Basis der Konversionsrakete Topol. Nach einer Ankündigung des 1. Vizepremiers Denis Manturow ist der Erststart für 2027 geplant.

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