Privater US-Frachter koppelt von ISS ab – Absturz für Sonntag geplant

Credit: NASA

Moskau, 15. August 2014 – Der private US-Frachter „Cygnus“ ist am Freitag von der Internationalen Raumstation ISS abgekoppelt worden. Er wurde mit dem Canadarm 2 vom „Harmony“-Modul abgedockt und im freien Raum ausgesetzt, teilte die Raumfahrtagentur Roskosmos mit. Am Sonntag soll das mit Müll beladene Raumschiff gezielt zum Absturz gebracht werden.

„Cygnus“ hatte am 16. Juli 1,6 Tonnen Nachschub zur Station gebracht.

Bis 2017 sind im Rahmen des Commercial Orbital Transportation Services (COTS)-Programms der NASA acht reguläre „Cygnus“-Versorgungsflüge zur ISS mit jeweils bis zu 2,7 Tonnen Fracht vorgesehen. Dafür zahlt die NASA 1,9 Milliarden Dollar.

Wie der zweite private  US-Frachter „Dragon“ und der japanische Frachter HTV verfügt „Cygnus“ über kein automatisches Kopplungsaggregat und muss deshalb mit einem Roboterarm eingefangen und dann per Hand an die Station an- und dann wieder abgedockt werden. Nur die russischen „Progress“- und die europäischen ATV-Raumschiffe können automatisch koppeln.

© Gerhard Kowalski

 

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