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ZPK-Chef Wlassow fordert mehr Geld für das Kosmonautenausbildungszentrum Juri Gagarin

Credit:GK Roskosmos

Moskau,  10. April 2018 —   Der Chef des Kosmonautenausbildungszentrums (ZPK) Juri Gagarin im Sternenstädtchen bei Moskau,  Pawel Wlassow,  will mehr  Geld für seine einmalige Einrichtung. Er werde deshalb den Staatskonzern GK Roskosmos als oberste Raumfahrtinstanz bitten,  die staatlichen Zuwendungen für das ZPK zu erhöhen,  sagte Wlassow der Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Dienstag. Schließlich sei es das „einzige wissenschaftliche Institut Russlands“,  das Kosmonauten ausbildet,  bemannte Raumflüge absichert und für die Rehabilitation der Mannschaften nach ihrer Rückkehr auf die Erde sorgt.

Die zusätzlichen Mittel sollen unter anderem für die Erhöhung der Gehälter eingesetzt werden. Er arbeite derzeit an einem neuen Kollektivvertrag,  bei dem es auch um die Neuordnung des Lohn-   und Anreizsystems geht,  betonte der ZPK-Chef. Das solle möglichst „gerechter und transparenter“  werden. Er hoffe,  dass der Vertrag in zwei bis drei Monaten unterschriftsreif sei.

Das russische Kosmonautenkorps hat derzeit 26 Mitglieder.

© Gerhard Kowalski

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