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ESA setzt ExoMars-Fallschirmtests nach Fehlschlag fort

Credit:ESA

Paris,  13. August–   Die Europäische Weltraumorganisation ESA setzt die Fallschirmtests für die Mission ExoMars 2020 nach dem Fehlschlag vor einer Woche fort. Am 5. August war das Modell des Landeapparates auf dem Versuchsgelände im schwedischen Esrange zerstört worden,  weil das Fallschirmsystem versagte. Derzeit würden die Ursachen dafür untersucht,  teilte der Leiter des ESA-ExoMars-Teams,  Francois Spoto,  mit. Noch vor dem Jahresende werde ein neuer Test des ersten Hauptfallschirms stattfinden,  der Test des zweitens Hauptfallschirms sei für Anfang 2020 geplant.

„Zum Mars zu fliegen und vor allem auf ihm zu landen, ist sehr schwierig“,  sagte Spoto. Sein Team sei bestrebt,  ein System dafür zu entwickeln,  das die Nutzlast sicher auf den Mars bringt, damit sie ihre einzigartige Aufgabe erfüllen kann.

Der Start zu der Gemeinschaftsmission mit Russland ist für Juli 2020 geplant,  die Landung für März 2021. Eine der Hauptaufgaben besteht in der Untersuchung des Marsgrundes. Dabei kommt erstmals ein Bohrgerät zum Einsatz,  das Proben aus zwei Metern Tiefe gewinnt.

© Gerhard Kowalski

 

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