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US-Vizepräsident Pence eröffnet 70. Internationalen Astronautischen Kongress (IAC) 

 

Washington, 21. Oktober 2019 —  US-Vizepräsident Mike Pence hat am Montag in Washington den 70. Internationalen Astronautischen Kongress (IAC) eröffnet. Vor rund 6.300 Teilnehmern aus aller Welt bekräftigte er die Bereitschaft seines Landes, mit allen “gleichgesinnten friedensliebenden Nationen”  bei der Erschließung des Weltraums zusammenzuarbeiten. Unter Präsident Donald Trump hätten die USA wieder die führende Rolle in der Raumfahrt übernommen und wollten diese durch die erneute Landung auf dem Mond 2024 und eine folgende Mars-Mission weiter ausbauen.

Zuvor hatte der Chef der US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA,  Jim Bridenstine,  betont, seine Organisation trete für die Fortsetzung des 2024 auslaufenden ISS-Programms auf kommerzieller Grundlage ein.  Er rief alle Staaten auf,  sich am US-Mondprogramm zu beteiligen.

Der amtierende Chef für die bemannten russischen Programme,  Sergej Krikaljow,  sagte, die GK Roskosmos bemühe sich derzeit,  bei der Regierung die weitere Finanzierung der ISS  zu erreichen. Beide Seiten bekräftigten,  dass es auch künftig in der Station immer einen amerikanischen und einen russischen Raumfahrer geben solle. 

Roskosmos-Generaldirektor Dmitri Rogosin steht bei den Amerikanern auf einer Schwarzen Liste und konnte deshalb nicht anreisen.

(c) Gerhard  Kowalski

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