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Coronavirus-Gefahr:  IMBP erwägt Verlängerung der Vorstartquarantäne für Sojus MS-16-Besatzung

Credit:GK Roskosmos

Moskau,  2. Februar  —  Das Coronavirus-Thema hat jetzt auch die Raumfahrt erreicht. Das Moskauer Institut für Medizinisch-Biologische Probleme (IMBP) erwägt,  wegen der Ansteckungsgefahr die übliche vierzehntägige Quarantäne für die Besatzung des Raumschiffes Sojus MS-16,  die im April zur Internationalen Raumstation ISS fliegt, möglicherweise auf 21 Tage zu verlängern. Das meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf den stellvertretenden IMBP-Direktor Oleg Kotow. Die Inkubationszeit des Virus beträgt nämlich 14 Tage.

Derzeit werde die Verlängerung mit den Teilnehmern des Programms erörtert,  betonte der Arzt und Kosmonaut. Es könne aber auch sein, dass sich keine zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich machen.

Die Russen Nikolai Tichonow und Andrej Babkin sollen am 9. April mit dem Amerikaner Chris Cassidy vom Kosmodrom Baikonur (Kasachstan) zur ISS starten.

© Gerhard Kowalski

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