Russischer Kosmonaut:  Ermittlungen zum Loch in der Orbitalsektion von Sojus MS-09 dauern an

Credit: G. Kowalski

Moskau,  3. Februar 2020 —   Die Ermittlungen zu dem mysteriösen Loch,  das am 30. August 2018 in der Orbitalsektion des Raumschiffes Sojus MS-09 an der Internationalen Raumstation ISS entdeckt worden war,  dauern an. Das sagte der russische Kosmonaut Oleg Artemjew,  der damals zu den sechs Besatzungsmitgliedern der Station gehörte wie auch der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst,  der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die Kosmonauten seien nach der Landung noch mehrfach befragt,  aber nicht verhört worden.

„Die Ermittlungen gehen … geräuschlos weiter“,  betonte Artemjew. Ein „endgültiges Verdikt“  gebe es noch nicht.

Der Chef der Raumfahrtbehörde GK Roskosmos,  Dmitri Rogosin,  der immer für einen lockeren Spruch gut ist,  hat hingegen schon gesagt,  die Ursache für das Loch sei klar. Er plane jedoch nicht,  sie öffentlich zu machen.

© Gerhard Kowalski

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