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ZPK trifft für neue ISS-Besatzung zusätzliche Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus

Credit:GK Roskosmos

Moskau,  12. März 2020 —  Für die ohnehin stark abgeschirmte Besatzung des Raumschiffes Sojus MS-16,  die am 9. April zur Internationalen Raumstation ISS fliegt,  sind zusätzliche Maßnahmen getroffen worden,  um sie vor dem Coronavirus zu schützen. So wurde ihr der traditionelle Besuch an der Kremlmauer verboten, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Donnerstag. Sie beruft sich dabei auf einen Sprecher des Kosmonautenausbildungszentrums (ZPK) Juri Gagarin im Sternenstädtchen bei Moskau. Zudem fänden spezielle Trainingsmaßnahmen hinter Glas statt.

Die Russen Anatoli Iwanischin und Iwan Wagner starten mit dem Amerikaner Chris Cassidy am 9. April von Baikonur (Kasachstan) zur ISS und sollen nach lediglich vier Erdumkreisungen an ihr anlegen.

© Gerhard Kowalski

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