Russland revidiert sein Weltraumprogramm – Grund ist die veränderte „geopolitische Lage“

Moskau, 17. Juni 2022 – Die GK Roskosmos plant eine Revision seines derzeit geltenden Föderalen Weltraumprogramms (FKP). Der entsprechende Entwurf dazu werde in nächster Zeit der Regierung unterbreitet, teilte der Pressedienst der Weltraumbehörde der Moskauer Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Als Grund für die Maßnahme wird die „im Februar 2022 entstandene geopolitische Lage“ angegeben.

Künftig solle der Finanzierung der zivilen und dualen Satellitenflotte Priorität eingeräumt werden, heißt es. Dabei gehe es vor allem um die spürbare Steigerung der Produktion von Wetter- und Fernerkundungssatelliten. Bisher ist das Weltraumprogramm gleichberechtigt auf die bemannte Raumfahrt, die Erdfernerkundung, die kosmische Grundlagenforschung und die Trägerraketen ausgerichtet.

Russland verfügt derzeit über nur etwas mehr als 160 Satelliten auf der Umlaufbahn. Das Gros davon ist militärischer Natur.

(c) Gerhard Kowalski

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