Di. Mrz 5th, 2024

Liebe Besucher meiner Homepage,

ich bitte Sie/Euch um Mithilfe bei der endgültigen Klärung eines für mich wichtigen Sachverhalts.

2018 hatte ich mich mit dem Vorschlag an den Bundespräsidenten gewandt, Sigmund Jähn zum 40. Jahrestag seines Fluges als erster Deutscher ins All mit einer ersten gesamtdeutschen Auszeichnung – dem Bundesverdienstkreuz – zu ehren. Das Bundespräsidialamt reagierte prompt, teilte mir aber mit, dass das nicht möglich sei, weil ein ähnlicher Vorschlag in Brandenburg schon vom dortigen Ministerpräsidenten (ohne Namensnennung) abgelehnt worden sei. Diese Entscheidung respektiere der Bundespräsident, weil das der bewährten Ordenspraxis entspreche.

Meine mehrmaligen Nachfragen beim brandenburgischen Regierungssprecher Florian Engel, mit welcher Begründung die Ablehnung denn erfolgt sei, wurden letztlich mit dem Hinweis auf die Vertraulichkeit des Verfahrens nicht beantwortet.

Inzwischen glaube ich, dass Ministerpräsident Dietmar Woidke gar nicht in die Entscheidung einbezogen war. Denn er hat ja Jähn zu dessen 80. Geburtstag 2017 ausdrücklich gewürdigt und ihn im Nachruf auf seinen Tod im September 2019 sogar als „Helden der Menschlichkeit“ und „Volkshelden“ bezeichnet.

Ende November 2023 habe ich den Fall noch einmal in einem Leserbrief an die Märkische Allgemeine aufgeworfen, allerdings kein Gehör gefunden. Deshalb habe ich mich am 14. Januar an Frau Dr. Julia Barbara Finck, besser bekannt als die Schriftstellerin Juli Zeh, in ihrer Funktion als ehrenamtliches Mitglied des Verfassungsgerichts des Landes Brandenburg gewandt und sie um Hilfe gebeten.

Frau Dr. Finck ließ mir mit Schreiben vom 17. Januar mitteilen, dass sie mir leider nicht weiterhelfen könne, da das Verfassungsgericht für die Prüfung solcher Angelegenheiten nicht zuständig sei. Doch dann fügte sie an: „In Anbetracht Ihrer Bemühungen stelle ich anheim, dass Sie sich möglicherweise mit anderen Bewunderern von Sigmund Jähn zusammentun, um gemeinsam nach kreativen Wegen zu suchen, wie seine Verdienste auf andere Weise gewürdigt werden können. Ich wünsche Ihnen hierbei viel Erfolg und persönlich alles Gute.“

Das ist doch eine gute Idee, finde ich. Für mich wäre damit die finale Diskussion eröffnet. Vielleicht meldet sich ja sogar ein Mitglied der Ordenskommission und macht Klarschiff.

Mit besten Grüßen

Ihr/Euer

Gerhard Kowalski
(gerhardkowalski@aol.com)